{"id":2411,"date":"2018-10-18T12:47:15","date_gmt":"2018-10-18T11:47:15","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bloggerjobs.de\/blog\/?p=2411"},"modified":"2022-09-24T07:59:14","modified_gmt":"2022-09-24T06:59:14","slug":"cms-fuer-blogger","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bloggerjobs.de\/blog\/cms-fuer-blogger\/","title":{"rendered":"CMS f\u00fcr Blogger: Von Content Management Systemen und WordPress"},"content":{"rendered":"<p>Wer einen Blog starten will, kommt um ein sogenanntes Content Management System &#8211; kurz CMS &#8211; nicht herum und tats\u00e4chlich ist jede Angst f\u00fcr den Newcomer unbegr\u00fcndet. Heutige CMS-Ideen sind in der Regel kostenlos und auch schnell installiert, die \u201eGro\u00dfen\u201c bringen zudem dank ihrer Community jede Menge Designs und Extras mit. Doch welche Content Management Systeme gibt es im Netz und welches ist wieder die beste Idee f\u00fcr den Blogger? Hier gibt\u2019s die Antworten&#8230;<!--more--><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bloggerjobs.de\/blog\/wp-content\/uploads\/wordpress-1.jpg\" alt=\"\" width=\"550\" height=\"265\" class=\"aligncenter size-full wp-image-2442\" srcset=\"https:\/\/www.bloggerjobs.de\/blog\/wp-content\/uploads\/wordpress-1.jpg 550w, https:\/\/www.bloggerjobs.de\/blog\/wp-content\/uploads\/wordpress-1-150x72.jpg 150w, https:\/\/www.bloggerjobs.de\/blog\/wp-content\/uploads\/wordpress-1-300x145.jpg 300w, https:\/\/www.bloggerjobs.de\/blog\/wp-content\/uploads\/wordpress-1-548x265.jpg 548w\" sizes=\"auto, (max-width: 550px) 100vw, 550px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Vier Content Management Systeme und ihr Einsatz<\/h3>\n<p>Dank cleverer Programmierer gibt es mittlerweile unz\u00e4hlige CMS-Varianten, welche gro\u00dfteils gratis angeboten werden. Letzten Endes d\u00fcrften aber nur wenige wirklich interessant sein, n\u00e4mlich vier: <a href=\"https:\/\/de.wordpress.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">WordPress<\/a>, <a href=\"https:\/\/typo3.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Typo3<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.drupal.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Drupal<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.joomla.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Joomla<\/a>. Alle vier Content Management Systeme haben ihre eingeschworenen Fans und &#8211; viel wichtiger &#8211; weltumfassende Community, die st\u00e4ndig f\u00fcr neue Zusatzprogramme (Widgets, Module), Designs, Erweiterungen und Updates sorgt.<\/p>\n<p>Jedes CMS hat seine ganz eigenen Vor- wie ebenso Nachteile. Joomla ist vor allem was f\u00fcr richtig gro\u00dfe Seiten und Portale, erfordert obendrein auch einiges an Knowhow. F\u00fcr Typo3 d\u00fcrfte \u00e4hnliches gelten, wobei Typo3 auch gern f\u00fcr Shops genutzt wird. Drupal ist im Vergleich schon um einiges einfacher, von Haus aus allerdings recht spartanisch aufgebaut, weswegen vieles \u00fcber sogenannte Module erweitert werden muss. Des Bloggers Liebling hei\u00dft daher WordPress, das bereits in der Standardversion alles bietet, was das Bloggerherz gl\u00fccklich macht.<\/p>\n<h3>WordPress: Voraussetzung f\u00fcr die Installation<\/h3><div id=\"blogg-2389789346\" class=\"blogg-inhalt blogg-entity-placement\" style=\"float: right;\"><script async src=\"\/\/pagead2.googlesyndication.com\/pagead\/js\/adsbygoogle.js\"><\/script>\r\n<!-- BloggerjobsBlog2 -->\r\n<ins class=\"adsbygoogle\"\r\n     style=\"display:inline-block;width:300px;height:250px\"\r\n     data-ad-client=\"ca-pub-2912090649858721\"\r\n     data-ad-slot=\"5610637990\"><\/ins>\r\n<script>\r\n(adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({});\r\n<\/script><\/div>\n<p>WordPress wirbt auch gern mit seiner 5-Minuten-Installation, wobei diese zugegeben doch etwas l\u00e4nger dauert, rechnet man Arbeiten wie Vorbereitungen und Upload des CMS ein. Jedoch ist WordPress aufgrund seines schlanken Codes &#8211; und im Gegensatz zu so manchen Konkurrenten &#8211; relativ schnell startklar. Legt der Blogger auf Standard, kann der Blogger-Novice innerhalb einer Stunde seinen ersten (Blog)Artikel online stellen, wo andere Content Management Systeme noch mit dem Upload der Dateien besch\u00e4ftigt sind.<\/p>\n<p>Selbstredend braucht selbst WordPress einige Voraussetzungen zur Installation, die jedoch kaum au\u00dfergew\u00f6hnlich sind. Im Grunde sind vor allem zwei Voraussetzungen wichtig, n\u00e4mlich PHP (mindestens Version 5.2.4, besser aber ab PHP 7) sowie MySQL (ab Version 5.0) f\u00fcr die n\u00f6tige Datenbank des CMS. Daher sollte an erster Stelle ein entsprechender <a href=\"https:\/\/www.bloggerjobs.de\/blog\/bloghosting-freehoster-oder-lieber-konventioneller-hoster\/\" title=\"Wie finde ich einen geeigneten Hoster f\u00fcr meinen Blog?\">Hoster samt Webspace gefunden werden<\/a>. Ebenfalls interessant w\u00e4re obendrein das Apache mod_rewrite Modul, welches allerdings nicht zur eigentlichen Installation n\u00f6tig ist, sondern allein aus \u201ekosmetischen\u201c Gr\u00fcnden und f\u00fcr sogenannte sprechende URLs, Stichwort Google.<\/p>\n<p>Nicht direkt n\u00f6tig, aber trotzdem empfehlenswert, sind au\u00dferdem ein Linux-Server, wobei dieser keine Pflicht ist. Zudem ein PHP Memory-Limit von mindestens 64 MB oder &#8211; noch besser &#8211; h\u00f6her. Wer noch keinen Hoster seines Vertrauens gefunden hat, sollte beim Vergleich nicht allein auf die Kosten achten, sondern ruhig direkt per Mail nachfragen. Viele Hostinganbieter bieten spezielle Pakete gezielt f\u00fcr WordPress-Installationen. Die j\u00e4hrlichen Kosten, samt Domain, Webspace und Datenbank, belaufen sich auf zehn bis maximal 30 Euro. Zumindest im Einsteigersegment.<\/p>\n<h3>Installation WordPress: Schritt f\u00fcr Schritt<\/h3>\n<p>Die eigentliche Installation ist schlie\u00dflich alles andere als schwer, ein abgeschlossenes Informatik-Studien ist nicht erforderlich. Ist die aktuelle WordPress-Version von der deutschen WP-Seite wpde.org heruntergeladen, muss zuerst die Zip-Datei entpackt werden. Dann per FTP-Programm (z.B. Filzilla) auf den Webspace hochladen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bloggerjobs.de\/blog\/wp-content\/uploads\/blog-hochladen.jpg\" alt=\"\" width=\"650\" height=\"299\" class=\"aligncenter size-full wp-image-2446\" srcset=\"https:\/\/www.bloggerjobs.de\/blog\/wp-content\/uploads\/blog-hochladen.jpg 650w, https:\/\/www.bloggerjobs.de\/blog\/wp-content\/uploads\/blog-hochladen-150x69.jpg 150w, https:\/\/www.bloggerjobs.de\/blog\/wp-content\/uploads\/blog-hochladen-300x138.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px\" \/><\/p>\n<p>Als n\u00e4chstes gilt es, die Datei \u201ewp-config-sample.php\u201c zu \u00f6ffnen und einige wenige Einstellungen vorzunehmen. Auch hier wieder ein Tipp: Die wp-config-sample.php ist am besten im normalen Text-Editor zu \u00e4ndern, Word oder OpenOffice Writer! sollten hingegen nicht genutzt werden. Wurde die wp-config-sample.php ge\u00f6ffnet, trage die Daten Deiner zuvor angelegten Datenbank ein (DB-Name, DB-User, DB-Password), au\u00dferdem m\u00fcssen einige \u201eSchl\u00fcssel\u201c eingegeben werden. Wer keine Lust zum langen Gr\u00fcbeln versp\u00fcrt, findet online unter <a href=\"https:\/\/api.wordpress.org\/secret-key\/1.1\/salt\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">https:\/\/api.wordpress.org\/secret-key\/1.1\/salt<\/a> eine automatisch generierte Vorlage dieser immerhin acht Keys, die fix in die wp-config-sample.php \u00fcbertragen sind. Die Datei wird nun einfach gespeichert und &#8211; wieder wichtig &#8211; von \u201ewp-config-sample.php\u201c in \u201ewp-config.php\u201c umbenannt.<\/p>\n<p>S\u00e4mtliche Dateien werden nun via FTP auf den Server \u00fcbertragen, die Daten \u201ereadme\u201c und \u201eliesmich\u201c k\u00f6nnen \u00fcbrigens \u00fcbergegangen werden. Ab hier ist die weitere Installation ein wahres Kinderspiel, sind n\u00e4mlich alle Dateien auf den Server hochgeladen, brauchst Du nur noch \u201ewww.deine-domain.de\/wp-admin\/install.php\u201c in den Browser Deiner Wahl eingeben. Wurde die \u201ewp-config.php\u201c richtig konfiguriert und sind alle Dateien ordnungsgem\u00e4\u00df auf den Server \u00fcbertragen, d\u00fcrfte beim Aufruf der URL alles weitere selbsterkl\u00e4rend sein. Tats\u00e4chlich muss jetzt nur noch der Blogtitel, ein Passwort sowie eine g\u00fcltige eMail genannt werden, den Rest \u00fcbernimmt WordPress. <u>Wichtig:<\/u> Der (Standard)Benutzername \u201eadmin\u201c sollte auf jeden Fall ge\u00e4ndert werden, da WordPress hier quasi traditionell eine Einladung f\u00fcr jeden Hacker bietet. Das war es dann allerdings schon, ein letzter Klick auf \u201eWordPress installieren\u201c und die Installation ist tats\u00e4chlich schon erledigt!<\/p>\n<h3>WordPress Installation: Die klassischen Fehler<\/h3>\n<p>Nat\u00fcrlich k\u00f6nnen durchaus Fehlermeldungen bei der Installation von WordPress auftauchen, meist d\u00fcrften diese jedoch eigene \u201eSchnitzer\u201c und daher mehr oder minder schnell mit einer kleinen Einstellung behoben sein. WordPress nennt sogar selbst einige \u201eklassische\u201c Pannen, welche bei der Installation auftreten k\u00f6nnen, die allesamt aber noch lange keinen Beinbruch darstellen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die meisten Fehlerquellen sind menschlich bedingt. Der gr\u00f6\u00dfte Klassiker zeigt sich prompt beim (ersten) Versuch der WP-Installation. Erscheint im Browser die Meldung \u201eError establishing a database connection!\u201c d\u00fcrfte die Wahrscheinlich hoch sein, dass der Fehler in der wp-config.php liegt und Datenbankname, Benutzer und\/oder Passwort falsch eingetragen wurden. Hier lohnt ein Blick in die wp-config.php, oft hat man sich schlichtweg mit einem Buchstaben oder einer Zahl vertan und das Problem ist schon behoben. Ebenso k\u00f6nnte der Fehler bei der Datenbank direkt liegen, also am Server, hier hilft der Hoster weiter.<\/p>\n<p>Ein anderer \u201eklassischer\u201c Fehler bei der Installation von WordPress w\u00e4re obendrein diese Meldung: <\/p>\n<p><?php\n\/* Short and sweet *\/\ndefine(\u2019WP_USE_THEMES', true);\nrequire(\u2019.\/wp-blog-header.php);\n?><\/p>\n<p>Dieser Bug ist ebenfalls recht simpel zu erkl\u00e4ren, der Server unterst\u00fctzt ganz einfach kein PHP. Das aber ist f\u00fcr WordPress unbedingt n\u00f6tig, da das CMS eben auf jener Programmiersprache basiert. Auch hier ist Hilfe schnell da, eine Mail an den Hoster und ein abschlie\u00dfendes Update des gebuchten Webspace d\u00fcrften reichen und die Installation schlie\u00dflich doch gelingen lassen. Im allerschlimmsten Fall lohnt ein neuer Webhoster, wobei PHP heute eigentlich die Regel ist und bei keinen Webpaket mehr fehlen d\u00fcrfte.<\/p>\n<h3>Bloggers Liebling: Das Fazit zu WordPress und Co.<\/h3>\n<p>Im Fazit ist WordPress jedenfalls die beste Idee f\u00fcr Blogger, was insbesondere f\u00fcr Einsteiger ohne jede Erfahrung oder gar h\u00f6here Programmierkenntnisse gilt. Trotzdem ist auch WordPress nicht fehlerfrei oder das automatisch beste aller Content Management Systeme. Die Konkurrenz &#8211; speziell Drupal, Joomla und Typo3 &#8211; haben ebenfalls ihre \u00fcberzeugten Anh\u00e4nger, Entwickler und Fans und daher ebenfalls ihre ganz eigenen Vor- wie aber ebenso Nachteile. Letztere sind bei WordPress nat\u00fcrlich keineswegs ausgeschlossen, wobei die Vorteile doch deutlich \u00fcberwiegen d\u00fcrften.<\/p>\n<p>Kein CMS bringt schon im Basispaket so viel mit wie WordPress, neue Designs (Themes) oder zus\u00e4tzliche Widgets k\u00f6nnen mittlerweile direkt im Admin-Bereich geladen werden, ein Web-FTP ist eigentlich gar nicht mehr n\u00f6tig; au\u00dfer zum (einmaligen) Upload der WP-Dateien. Zudem stehen f\u00fcr WordPress extrem <a href=\"https:\/\/www.bloggerjobs.de\/blog\/die-10-besten-wordpress-plug-ins\/\">viele Themes und n\u00fcrzliche Plugins zur Verf\u00fcgung<\/a>, die gr\u00f6\u00dftenteils auch noch absolut kostenlos sind. Wer es hingegen etwas individueller oder professioneller mag, kann f\u00fcr wenige Euro oder Dollar ein Premium-Theme erwerben, das den Blogger kaum arm machen d\u00fcrfte.<\/p>\n<p>WordPress d\u00fcrfte f\u00fcr Blogger daher tats\u00e4chlich das beste CMS sein, egal ob im (internen) Upload von Bildern, der einfachen Verlinkung und Verkn\u00fcpfung einzelner Seiten untereinander oder aber dem schnellen Zuf\u00fcgen weiterer Zusatzfunktionen via neuer Widgets. Obendrein gestaltet sich die Installation von WordPress kinderleicht, die Einarbeitung selbsterkl\u00e4rend. Kurzum: WordPress ist schnell erlernbar und ebenso rasch einsatzbereit!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wer einen Blog starten will, kommt um ein sogenanntes Content Management System &#8211; kurz CMS &#8211; nicht herum und tats\u00e4chlich ist jede Angst f\u00fcr den Newcomer unbegr\u00fcndet. 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