{"id":618,"date":"2014-05-27T09:23:44","date_gmt":"2014-05-27T08:23:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bloggerjobs.de\/blog\/?p=618"},"modified":"2019-03-06T19:19:20","modified_gmt":"2019-03-06T18:19:20","slug":"dupliziertem-content-vorbeugen-die-goldenen-regeln","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bloggerjobs.de\/blog\/dupliziertem-content-vorbeugen-die-goldenen-regeln\/","title":{"rendered":"Dupliziertem Content vorbeugen \u2013 Die goldenen Regeln"},"content":{"rendered":"<p>Google versteht unter dupliziertem Content textliche Inhalte auf der eigenen oder einer anderen Domain, die sich stark \u00e4hneln oder sogar g\u00e4nzlich entsprechen. Doppelte Inhalte werden von Google im Hinblick auf den Index und das Ranking abgestraft \u2013 dar\u00fcber haben wir bereits in unserem <a href=\"https:\/\/www.bloggerjobs.de\/blog\/der-google-scraper-report-duplicate-content-melden\/\" title=\"Der Google Scraper Report: Duplicate Content melden\">vorigen Blogartikel berichtet<\/a>.<!--more--><\/p>\n<p>H\u00e4ufig kommt es aber auch vor, dass Blogautoren einfach aus Unwissenheit f\u00fcr die Duplizierung von Inhalten sorgen &#8211; beispielsweise wenn Druckversionen von Websites verf\u00fcgbar sind. Aber auch im Rahmen von Foren, welche herk\u00f6mmliche und gek\u00fcrzte Seiten erzeugen, die f\u00fcr mobile Endger\u00e4te optimiert sind. <\/p>\n<p>Wir zeigen im Folgenden einige M\u00f6glichkeiten auf, um duplizierten Content und damit verbundene Abstrafungen zu vermeiden.<\/p>\n<h3>1. 301-Weiterleitungen<\/h3>\n<p>Nicht selten kommt es vor, dass eine Website g\u00e4nzlich neu aufgesetzt und umstrukturiert wird. Dann ist es wichtig, so genannte 301-Weiterleitungen zu verwenden. Diese Weiterleitungen registrieren, wenn der angeforderte Inhalt verschoben wurde und unter einer neuen URL erreichbar ist. Der Status-Code bewirkt eine Weiterleitung der Anfragen von der veralteten URL auf die neue Ziel-URL. Auf diese Weise gelangen die Besucher zu der gew\u00fcnschten Ressource. <\/p>\n<p>Die Weiterleitung macht sich bei dem User lediglich durch eine automatische \u00c4nderung der URL in der Adresszeile bemerkbar und sorgt daf\u00fcr, dass der angeforderte Inhalt nicht \u00fcber mehrere Links abrufbar ist. Die Weiterleitung sorgt zudem f\u00fcr den Erhalt des SEO-Status und hat keine Abstufung im Ranking durch die Nichterreichbarkeit der Seite zur Folge.<\/p>\n<h3>2. Konsistenz der Permalinkstruktur<\/h3><div id=\"blogg-672914561\" class=\"blogg-inhalt blogg-entity-placement\" style=\"float: right;\"><script async src=\"\/\/pagead2.googlesyndication.com\/pagead\/js\/adsbygoogle.js\"><\/script>\r\n<!-- BloggerjobsBlog2 -->\r\n<ins class=\"adsbygoogle\"\r\n     style=\"display:inline-block;width:300px;height:250px\"\r\n     data-ad-client=\"ca-pub-2912090649858721\"\r\n     data-ad-slot=\"5610637990\"><\/ins>\r\n<script>\r\n(adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({});\r\n<\/script><\/div>\n<p>Neben der 301-Weiterleitung ist es wichtig, dass die Permalinkstruktur durchg\u00e4ngig ist. Durch das Umbenennen von Seiten oder durch das \u00c4ndern der Permalinkstruktur k\u00f6nnen Links brechen. Das f\u00fchrt dann dazu, dass der Googlebot dem Contentbaum nicht folgen kann und manche Seiten unter Umst\u00e4nden gar nicht mehr erreicht werden k\u00f6nnen. Um dem vorzubeugen, sind Plug-Ins, wie der Broken Link Checker, oder so genannte \u201eSticky Links\u201c zu verwenden.<\/p>\n<h3>3. Top Level Domains<\/h3>\n<p>Google verweist in seinen Richtlinien ausdr\u00fccklich darauf, dass vornehmlich Top Level Domains zu verwenden sind. Das bedeutet, dass sich hinter der URL das jeweilige l\u00e4nderspezifische K\u00fcrzel befindet. So signalisieren URLs, die mit .de enden, eine deutschsprachige Seite, auf der deutschsprachiger Content zu finden ist.<\/p>\n<h3>4. Gewissenhaft syndizieren<\/h3>\n<p>Wird der eigene Content auf anderen Internetseiten syndiziert (= Mehrfachverwendung medialer Inhalte), zeigt Google in den Suchergebnissen die Version an, welche die Suchmaschine f\u00fcr die ad\u00e4quateste h\u00e4lt. M\u00f6glicherweise entspricht sie aber nicht der, die der Autor an dieser Stelle bevorzugen w\u00fcrde. Um dies zu verhindern kann der Betreiber der anderen Website gebeten werden, das Indexieren mit einem <a href=\"https:\/\/support.google.com\/webmasters\/answer\/79812\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">noindex-Meta-Tag<\/a> zu verhindern. Weiterhin sollte sichergestellt sein, dass der syndizierte Content auch einen Backlink zu dem originalen Artikel enth\u00e4lt.<\/p>\n<h3>5. Gezielte Indexierung<\/h3>\n<p>Jeder Webmaster kann selbst bestimmen, welche Unterseiten indexiert werden sollen. Empfehlenswert ist es, folgende Indexierungen auszuschlie\u00dfen:<\/p>\n<ul>\n<li>Seiten, welche sehr \u00e4hnliche oder st\u00fcckweit gleiche Inhalte aufweisen (z.B. Fahrrad\/rot.html, Fahrrad\/gr\u00fcn.html)<\/li>\n<li>Affiliate-URLs<\/li>\n<li>Tracking-IDs<\/li>\n<li>Session IDs<\/li>\n<\/ul>\n<p>\u00dcber die Google Webmaster Tools kann mitgeteilt werden, welche Seiten zu indexieren sind und welche nicht. Dar\u00fcber hinaus k\u00f6nnen Seitenbetreiber Google die bevorzugte Domain nennen, denn: Negativ auf den Index und das Ranking kann es sich auch auswirken, wenn die Website via http und gleichzeitig \u00fcber https erreichbar ist.<\/p>\n<h3>6. Gleiche Textbausteine und Platzhalter vermeiden<\/h3>\n<p>Es gibt Textbausteine, die tauchen auf jeder Seite im Footer-Bereich auf \u2013 beispielsweise Hinweise auf den Urheber. Auch diese werden von Google als doppelter Content gewertet. Zu umgehen ist diese H\u00fcrde auch, indem auf eine Seite verlinkt wird, welche die relevanten Informationen zusammenfasst. <\/p>\n<p>Leere Seiten stuft die Suchmaschine ebenfalls als verwerflich ein \u2013 beispielsweise leere Unterseiten, die bislang keinen Content beinhalten. Sind leere Seiten unumg\u00e4nglich \u2013 beispielsweise weil die Erstellung des Textes viel Zeit in Anspruch nimmt und User aber sehen sollen, dass hier demn\u00e4chst relevante Inhalte zu finden sind &#8211; ist auch hier gezielt die Indexierung auszuschalten.<\/p>\n<h3>7. Canonical Tags verwenden<\/h3>\n<p>So genannte \u201e<a href=\"https:\/\/support.google.com\/webmasters\/answer\/139066?rd=1\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Canonical Tags<\/a>\u201c sind dazu geeignet, um unterschiedliche Seiten mit sehr \u00e4hnlichem Inhalt zusammenzufassen. Auf diese Weise wird Google die bevorzugte Version der verschiedenen Seiten mitgeteilt. Das funktioniert jedoch nicht bei identischen Inhalten, wie beispielsweise den zuvor angesprochenen identischen Textbausteinen im Footer-Bereich.<\/p>\n<h3>8. Vielf\u00e4ltiger Content<\/h3>\n<p>Sind gleiche Texte \u2013 beispielsweise aufgrund der Produktpalette \u2013 auf der Website unumg\u00e4nglich, sollten diese m\u00f6glichst auf einer Seite zusammengefasst oder mit weiterem Content erg\u00e4nzt werden, sodass eine Unterscheidung f\u00fcr die Suchmaschine deutlicher wird.<\/p>\n<h3>9. Analyse des verwendeten CMS<\/h3>\n<p>Content Management Systeme zeigen denselben Inhalt oftmals in unterschiedlichen Formaten an, beispielsweise kann ein Blogartikel auf der Startseite erscheinen oder auf einer Archiv-Seite. Dies ist im Hinblick auf eine Negativbewertung seitens der Suchmaschine Google, durch eine \u00c4nderung der Darstellungsform zu vermeiden.<\/p>\n<h3>Fazit<\/h3>\n<p>Die Erstellung hochwertiger Inhalte kostet Zeit \u2013 lohnt sich aber, im Hinblick auf die Suchmaschinenoptimierung. Fakt ist: Um doppelten Content und damit eine Abstrafung in Hinblick auf die Indexierung und das Ranking zu vermeiden, sind die zuvor genannten Faktoren unbedingt zu beachten. Unwissenheit sch\u00fctzt nicht vor Strafe: Auch ein aus Unkenntnis duplizierter Content kann negative Konsequenzen f\u00fcr den Betreiber haben, wenn Google diesen als T\u00e4uschungsversuch wertet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Google versteht unter dupliziertem Content textliche Inhalte auf der eigenen oder einer anderen Domain, die sich stark \u00e4hneln oder sogar g\u00e4nzlich entsprechen. 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