{"id":664,"date":"2017-12-18T11:44:39","date_gmt":"2017-12-18T10:44:39","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bloggerjobs.de\/blog\/?p=664"},"modified":"2019-03-06T19:13:55","modified_gmt":"2019-03-06T18:13:55","slug":"ein-kleiner-knigge-fuer-blogger-die-blog-etikette","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bloggerjobs.de\/blog\/ein-kleiner-knigge-fuer-blogger-die-blog-etikette\/","title":{"rendered":"Ein kleiner Knigge f\u00fcr Blogger: Die Blog-Etikette"},"content":{"rendered":"<p>Wer einen Blog betreibt, wei\u00df, wie viel Arbeit dahinter steckt. Die Anonymit\u00e4t des Internets mag verlockend wirken und kann dazu f\u00fchren, dass gegen Regeln versto\u00dfen wird. Blogs sind keine \u201erechtsfreien\u201c R\u00e4ume und so gibt es nat\u00fcrlich auch einige Aspekte, an die man sich als Blogger halten sollte. Es muss sich dabei nicht immer um einen rechtlichen Versto\u00df handeln, denn es gibt auch beim Bloggen eine gewisse (N)Netiquette und quasi ungeschriebene Richtlinien. Wird gegen sie versto\u00dfen, kann es passieren, dass man die User bzw. die Community gegen sich aufbringt und das eigene Image, sowie das des Blogs, darunter leiden. Im Folgenden erkl\u00e4ren wir, welche geschriebenen und ungeschriebenen Regeln die Blog-Etikette gebietet.<!--more--><\/p>\n<h3>Fakten belegen und zitieren<\/h3>\n<div class=\"pic1\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bloggerjobs.de\/blog\/wp-content\/uploads\/netikette.jpg\" alt=\"Netikette\" width=\"310\" height=\"216\" \/><\/div>\n<p>Ein Blogartikel sollte immer auf Fakten beruhen und f\u00fcr den Leser nachvollziehbar die verwendeten Quellen anzeigen \u2013 entweder hinter der jeweiligen Textstelle oder, um den Lesefluss nicht zu st\u00f6ren, am Ende des jeweiligen Beitrages. Werden Textstellen eins zu eins \u00fcbernommen, sind diese deutlich als Zitat zu kennzeichnen, sprich in Anf\u00fchrungszeichen zu setzen. WordPress bietet im Editor eine n\u00fctzliche Zitierfunktion. Wird die zu zitierende Textstelle markiert und auf \u201eZitat\u201c geklickt, so wird das Zitat einger\u00fcckt, in Anf\u00fchrungszeichen gesetzt und der Text kursiv dargestellt. Ein Verweis auf die urspr\u00fcngliche Quelle darf dabei trotzdem nicht fehlen, beispielsweise in Form eines Links auf die Ursprungsseite mit gleichzeitiger Nennung der zitierten Person.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bloggerjobs.de\/blog\/wp-content\/uploads\/zitat.jpg\" alt=\"zitat\" width=\"580\" height=\"19\" class=\"aligncenter size-full wp-image-667\" srcset=\"https:\/\/www.bloggerjobs.de\/blog\/wp-content\/uploads\/zitat.jpg 580w, https:\/\/www.bloggerjobs.de\/blog\/wp-content\/uploads\/zitat-150x4.jpg 150w, https:\/\/www.bloggerjobs.de\/blog\/wp-content\/uploads\/zitat-300x9.jpg 300w, https:\/\/www.bloggerjobs.de\/blog\/wp-content\/uploads\/zitat-556x19.jpg 556w\" sizes=\"auto, (max-width: 580px) 100vw, 580px\" \/><\/p>\n<p>Werden Texte, Bilder oder andere Dateien genutzt, ohne dass eine entsprechende Kennzeichnung  (bzw. Genehmigung\/Lizenz) vorliegt, hat dies rechtliche Konsequenzen zur Folge, die wir im folgenden Abschnitt erkl\u00e4ren.<\/p>\n<h3>Content kopieren verboten<\/h3><div id=\"blogg-1763352833\" class=\"blogg-inhalt blogg-entity-placement\" style=\"float: right;\"><script async src=\"\/\/pagead2.googlesyndication.com\/pagead\/js\/adsbygoogle.js\"><\/script>\r\n<!-- BloggerjobsBlog2 -->\r\n<ins class=\"adsbygoogle\"\r\n     style=\"display:inline-block;width:300px;height:250px\"\r\n     data-ad-client=\"ca-pub-2912090649858721\"\r\n     data-ad-slot=\"5610637990\"><\/ins>\r\n<script>\r\n(adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({});\r\n<\/script><\/div>\n<p>Viele Blogger kennen das Problem: Regelm\u00e4\u00dfig Blogartikel zu erstellen und passende Themen zu finden, das kostet Zeit und manchmal sogar Nerven. Die L\u00f6sung besteht jedoch nicht darin, einfach spannenden Content von anderen Seiten zu kopieren (oder nur leicht zu modifizieren) und als eigenen auszugeben. Das ist nicht nur strafbar was das Urheberrecht angeht, sondern wirkt sich auch noch \u2013 als duplicate Content \u2013 negativ auf das eigene SEO und m\u00f6glicherweise auch auf das des origin\u00e4ren Verfassers aus. \u201eCopy und Paste\u201c ist also nicht nur unfair gegen\u00fcber Bloggern, die viel Zeit investieren, sondern wird auch rechtlich geahndet.<\/p>\n<p><u>Grunds\u00e4tzlich gilt die Regel:<\/u> Werden Textstellen von einer anderen Website verwendet, sind diese, wie zuvor beschrieben, unbedingt als nicht eigenes Gedankengut zu kennzeichnen &#8211; zwingend mit Nennung des origin\u00e4ren Autors. Noch besser ist: Direkt bei dem Urheber anfragen, ob ein <u>kleiner<\/u> Textauszug als Zitat verwendet werden darf. Sinnvoll ist es sogar, dass man die Genehmigung schriftlich einfordert, denn damit spart man sich m\u00f6glichen \u00c4rger im Nachhinein und hat ein \u201eBeweismittel\u201c in der Hand, das die Einwilligung zur Verwendung erfolgt ist. Dasselbe gilt nat\u00fcrlich auch f\u00fcr Bilder, Videos und Audiodateien und generell jede Art von fremden Gedankengut. Wie man Bildquellen richtig verwendet, ist <a href=\"https:\/\/www.bloggerjobs.de\/blog\/blogartikel-mit-bildern-aufwerten-die-richtige-nutzung-von-bildquellen\/\" title=\"Bilder korrekt nutzen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">hier<\/a> nachzulesen. Wird gegen das Urheberrecht versto\u00dfen, drohen Post vom Anwalt und kostspielige Abmahnungen. Es gibt bestimmte Programme die \u00fcberpr\u00fcfen, ob urheberrechtliche gesch\u00fctzte Bilder, Texte, Videos etc. im Netz unerlaubt verwendet werden. Hier kann sich also niemand hinter der Anonymit\u00e4t des Netzes verstecken.<\/p>\n<h3>Keine Beleidigungen und Ger\u00fcchte<\/h3>\n<p>Wer sich \u00fcber bestimmte Aussagen von Wettbewerbern oder Ger\u00fcchten in einem Blogartikel ge\u00e4rgert hat, neigt dazu, im Kommentarbereich Dampf abzulassen und die eigene Meinung kund zu tun. Die Anonymit\u00e4t des Netzes sorgt daf\u00fcr, dass hierbei auch h\u00e4ufig an Beleidigungen nicht gespart wird. Dass das nicht richtig ist und gegen die Blog-Etikette verst\u00f6\u00dft, versteht sich eigentlich von selbst. Nichtsdestotrotz fallen bei vielen Usern hier oftmals die Hemmungen. Als Betreiber eines Blogs hei\u00dft es in so einem Fall: Einen k\u00fchlen Kopf bewahren und nicht mit den gleichen \u201eWaffen\u201c zur\u00fcckschlagen. Kritik und Kommentare am Blog, sollte man akzeptieren und durch freundliche Antworten entkr\u00e4ften. Grunds\u00e4tzlich gilt: Nichts pers\u00f6nlich nehmen. Aber auch unter den Blogbetreibern gibt es \u201eschwarze Schafe\u201c, die falsche Behauptungen aufstellen und Ger\u00fcchte in die Welt setzen, beispielsweise \u00fcber Wettbewerber. Das z\u00e4hlt zum unlauteren Wettbewerb und bedeutet, dass man gegen die \u201eguten Sitten\u201c verst\u00f6\u00dft. Richtig teuer wird es, wenn es zu Schadensersatz- und Unterlassungsanspr\u00fcchen kommt. Au\u00dferdem werden schwerwiegende Beleidigungen &#8211; wie in der Realit\u00e4t &#8211; nicht selten auch zur Anzeige gebracht und mit Geld- oder in Extremf\u00e4llen sogar mit Freiheitsstrafen geahndet. Und: Das Netz vergisst nichts, wie es so sch\u00f6n hei\u00dft &#8230;<\/p>\n<h3>Texte in Nachhinein ab\u00e4ndern<\/h3>\n<p>Jedem Blogger kann das mal passieren: Man hat versehentlich eine nicht so ganz zuverl\u00e4ssige Quelle verwendet und Fakten falsch dargelegt oder gar wichtige Aspekte vergessen. Nun stellt sich nat\u00fcrlich die Frage, was die Blog-Etikette in diesem Fall r\u00e4t: Text updaten oder lieber im Nachhinein keine Korrekturen vornehmen? Eine feste Regelung besteht in diesem Fall nicht und es gibt auch keine rechtlichen Folgen, sofern dabei nicht Texte, Bilder und andere Dateien kopiert wurden. Grunds\u00e4tzlich gilt aber, dass man als Blogautor so transparent wie m\u00f6glich arbeiten sollte, um authentisch zu sein. Wer also einen Artikel updaten will, kann dies entweder farblich in dem jeweiligen Text kennzeichnen oder unter dem Beitrag einen kurzen Vermerk schreiben. Die veraltete Textstelle kann, durch eine Funktion im WordPress-Editor, zus\u00e4tzlich durchgestrichen werden, um die \u00c4nderung sichtbar zu machen. Eine weitere M\u00f6glichkeit besteht darin, einen neuen Blogartikel zu verfassen und die \u00c4nderungen darzustellen, mit einem Verweis auf den \u00fcberholten Beitrag. Haben User gemerkt, dass sich in einem Artikel der \u201eFehlerteufel\u201c eingeschlichen hat, haben sie dies m\u00f6glicherweise schon im Kommentarbereich kritisiert. Der Ton ist im Netz zumeist etwas harscher und so gilt auch an dieser Stelle f\u00fcr Blogautoren: Kritikf\u00e4hig sein, nichts pers\u00f6nlich nehmen, Fehler eingestehen und freundlich antworten. Auf diese Weise werden nicht nur negative Stimmen bes\u00e4nftigt, sondern auch das eigene Image gest\u00e4rkt, denn das zeigt, dass man auch in \u201eKrisensituationen\u201c ad\u00e4quat und freundlich agiert.<\/p>\n<h3>Fazit<\/h3>\n<p>In der Bloggosph\u00e4re geht es manchmal ziemlich harsch zu \u2013 die meisten verstecken sich hinter der Anonymit\u00e4t des Netzes und beachten nicht die Regeln der Blog-Etikette. Das kann in einigen F\u00e4llen sogar strafrechtliche Konsequenzen haben. So ist eine richtige Zitierweise ist nicht nur bei Abschlussarbeiten wichtig, sondern auch im Rahmen von Blogartikeln. Auch die verwendeten Quellen sind immer anzugeben. Tabu sind die Verbreitung von Ger\u00fcchten, Beleidigungen sowie das Kopieren von Content und generell fremdem Gedankengut. Dar\u00fcber hinaus sind \u00c4nderungen an Blogartikeln immer gut sichtbar zu kennzeichnen.<\/p>\n<h3>Hilfreiches<\/h3>\n<p>&raquo; <a href=\"https:\/\/www.bloggerjobs.de\/blog\/bloghosting-freehoster-oder-lieber-konventioneller-hoster\/\">Ratgeber: Den richtigen Bloghoster finden<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"quelle\">\nBild: \u00a9 contrastwerkstatt &#8211; Fotolia.com\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wer einen Blog betreibt, wei\u00df, wie viel Arbeit dahinter steckt. Die Anonymit\u00e4t des Internets mag verlockend wirken und kann dazu f\u00fchren, dass gegen Regeln versto\u00dfen wird. 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