{"id":725,"date":"2014-11-20T17:44:03","date_gmt":"2014-11-20T16:44:03","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bloggerjobs.de\/blog\/?p=725"},"modified":"2019-03-06T19:18:54","modified_gmt":"2019-03-06T18:18:54","slug":"native-advertising-werbung-im-bekannten-umfeld","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bloggerjobs.de\/blog\/native-advertising-werbung-im-bekannten-umfeld\/","title":{"rendered":"Native Advertising: Werbung im bekannten Umfeld"},"content":{"rendered":"<p>\u201eNative Advertising\u201c \u2013 der Begriff ist derzeit in aller Munde und besch\u00e4ftigt vor allem Unternehmen, die mit herk\u00f6mmlicher Online-Werbung ihre Zielgruppe nicht mehr erreichen k\u00f6nnen. Doch welches Prinzip steckt eigentlich hinter der \u201enativen Werbung\u201c?<!--more--><\/p>\n<h3>Die Bedeutung von \u201eNative Advertising\u201c<\/h3>\n<p>Bevor wir das Konzept des Native Advertising erkl\u00e4ren, sei eines vorausgeschickt: Eine weltweit einheitliche Definition f\u00fcr diesen Begriff gibt es nicht \u2013 es kursieren neben dem \u201eNative Advertising\u201c unz\u00e4hlige verschiedene Namen f\u00fcr diese Form des Werbens, wie \u201eBezahlte Beitr\u00e4ge\u201c, \u201eAdvertorials\u201c, etc. Neu ist diese Werbeform nicht, sie existiert schon seit Jahren in Medien wie Facebook oder im Rahmen von Printwerbung.<\/p>\n<p>Das Interactive Advertising Bureau hat sich, im Rahmen einer Ver\u00f6ffentlichung, an einer Definition versucht, die das Konzept des Native Advertisings \u2013 wie wir finden \u2013 treffend beschreibt:<br \/>\n\u201cNative advertising is a concept encompassing both an aspiration as well as a suite of ad products. It is clear that most advertisers and publishers aspire to deliver paid ads that are so cohesive with the page content, assimilated into the design, and consistent with the platform behavior that the viewer simply feels that they belong.\u201c (Quelle: https:\/\/www.iab.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/IAB-Native-Advertising-Playbook2.pdf) Der Begriff \u201eNative Advertising\u201c bedeutet \u00fcbersetzt etwa \u201eWerbung im bekannten Umfeld\u201c. Es handelt sich um Werbung im Internet mit dem Ziel, die Aufmerksamkeit der User durch ein bestimmtes Inhaltsangebot zu wecken.<\/p>\n<p>Diese Inhalte \u00e4hneln dabei stark solchen, die User bereits von der jeweiligen Plattform kennen und sch\u00e4tzen gelernt haben. Die Werbung wird in diesem bekannten Umfeld so platziert und dem Design, dem Text oder der Plattform angepasst, dass sie nicht auf den ersten Blick als Werbung enttarnt wird. Native Advertising zeichnet sich dadurch aus, dass es nicht aufdringlich ist und die Aufmerksamkeit der User auf sich zieht, weil Werbung nicht explizit als solche wahrgenommen wird. <\/p>\n<p><em>Zum besseren Verst\u00e4ndnis ein Beispiel:<\/em><br \/>\nEin Hersteller von Kosmetikprodukten pflegt einen Unternehmensblog. Hier erhalten User wertvolle Tipps rund um die Themen \u201eBeauty\u201c und \u201eKosmetik\u201c. In einem Blogartikel, in welchem 5 Tricks zur Verbesserung des Hautbildes aufgezeigt werden, integriert der Konzern das Native Advertising, indem der Beitrag einzelne Produkte zur Verbesserung des Hautbildes vorstellt. Zwischen den mehrwerthaltigen Informationen f\u00e4llt die Werbung nicht auf. Ganz im Gegenteil: User sind sogar dankbar, wertvolle Pflegetipps zu erhalten und f\u00fchlen sich so nicht von der Werbung bedr\u00e4ngt, wie es beispielsweise bei einem aufpoppenden Werbebanner der Fall w\u00e4re. <\/p>\n<p>In sozialen Netzwerken ist dieses Prinzip bereits seit langem ein fester Bestandteil. So k\u00f6nnen Unternehmen auf Facebook bezahlte Beitr\u00e4ge schalten, die sich unauff\u00e4llig in das bekannte Umfeld der User, sprich die Timeline, integrieren. Bezahlte Tweets sind ebenfalls bei vielen Unternehmen in die Online-Marketing-Strategie integriert und auch Tumblr nutzt bezahlte Inhalte f\u00fcr das Native Advertising. Dabei ist das Werben im bekannten Umfeld nicht auf ein bestimmtes Medium, wie den Blog oder soziale Netzwerke, beschr\u00e4nkt. So kann die native Werbung auch im Rahmen von Videos, Bildern und Musik Anwendung finden.<\/p>\n<h3>Native Advertising: Bedeutung f\u00fcr Unternehmen<\/h3><div id=\"blogg-271835041\" class=\"blogg-inhalt blogg-entity-placement\" style=\"float: right;\"><script async src=\"\/\/pagead2.googlesyndication.com\/pagead\/js\/adsbygoogle.js\"><\/script>\r\n<!-- BloggerjobsBlog2 -->\r\n<ins class=\"adsbygoogle\"\r\n     style=\"display:inline-block;width:300px;height:250px\"\r\n     data-ad-client=\"ca-pub-2912090649858721\"\r\n     data-ad-slot=\"5610637990\"><\/ins>\r\n<script>\r\n(adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({});\r\n<\/script><\/div>\n<p>Der Briefkasten quillt \u00fcber, das E-Mail Postfach platzt vor Werbemails, Reiz\u00fcberflutung durch Werbebanner ist an der Tagesordnung. Es ist als sowohl off- als auch online kaum noch m\u00f6glich, dieser Flut an Werbung zu entgehen und das herauszufiltern, was wirklich von Interesse ist. Das kostet User nicht nur Zeit, sondern im wahrsten Sinne des Wortes auch Nerven. Unternehmen stehen deshalb vor der Herausforderung, Werbung so zu platzieren, dass diese von der Zielgruppe \u2013 mehr oder weniger unbewusst \u2013 wahrgenommen wird und deren Darstellung nicht durch Adblocker verhindert wird.<\/p>\n<p>Eine  weitere H\u00fcrde f\u00fcr werbetreibende Unternehmen ist die steigende Anzahl an mobilen Endger\u00e4ten, da die kleinen Displays kaum M\u00f6glichkeiten bieten, um beispielsweise Werbebanner einzubinden. Unternehmen entdecken, aufgrund dieser Vorteile, das Native Advertising immer mehr f\u00fcr sich \u2013 und das m\u00fcssen sie auch, um wettbewerbsf\u00e4hig zu sein und zu bleiben. Sogar auf der diesj\u00e4hrigen dmexco war das \u201eNative Advertising\u201c eines der wichtigsten Themen.<\/p>\n<h3>Anwendungsvoraussetzungen f\u00fcr Unternehmen<\/h3>\n<p>Eine wesentliche Voraussetzung f\u00fcr die Anwendung der nativen Werbung ist, dass der jeweilige Publisher auch die beworbenen Produkte oder Dienstleistungen im Angebot hat, denn sonst wirkt das Native Advertising nicht authentisch und die Glaubw\u00fcrdigkeit leidet.<\/p>\n<p>Wichtig ist au\u00dferdem, dass bezahlte Beitr\u00e4ge deutlich als solche kenntlich gemacht werden. Auf diese Weise wird verhindert, dass User entt\u00e4uscht der Plattform den R\u00fccken kehren. Aber nicht nur die Authentizit\u00e4t steht dabei auf dem Spiel, auch von Rechtswegen her, muss Transparenz im Hinblick auf die Kennzeichnung solcher Werbung gewahrt werden.<\/p>\n<p>Zeitliche und personelle Ressourcen sind beim Verfassen von redaktionellen Beitr\u00e4gen ein wesentlicher Erfolgsfaktor, denn zwischen \u201eT\u00fcr und Angel\u201c geschriebene, schlecht recherchierte und nicht mehrwerthaltige Artikel verprellen User. Wird das Native Advertising in redaktionelle Inhalte integriert, muss die Redaktion stets f\u00fcr hochwertigen Content sorgen und \u00fcber die F\u00e4higkeit verf\u00fcgen, die Werbung hier geschickt zu integrieren. Ein nicht unerheblicher Zeitaufwand also, der hierf\u00fcr notwendig ist.<\/p>\n<h3>Fazit<\/h3>\n<p>Unternehmen jeder Gr\u00f6\u00dfe profitieren davon, dass Native Advertising auch auf mobilen Endger\u00e4ten gut darstellbar ist und weder in die \u201eSchusslinie\u201c von Adblockern f\u00e4llt noch aufdringlich ist. <\/p>\n<p>Bezahlte Beitr\u00e4ge k\u00f6nnen hervorragend auf die Interessen der Zielgruppe ausgerichtet werden, jedoch darf die Qualit\u00e4t des Contents darunter nicht leiden, denn sonst besteht die Gefahr, User zu verprellen. Guter Content sorgt hingegen daf\u00fcr, dass das Engagement der Nutzer steigt, sie Inhalte teilen, kommentieren und weiterempfehlen. In diese Inhalte muss sich die native Werbung eingliedern und darf dabei nicht im Vordergrund stehen. Native Advertising bedeutet deshalb einiges an Aufwand f\u00fcr Unternehmen und im Hintergrund schwingt trotzdem immer die Angst mit, dass User wom\u00f6glich doch von der unauff\u00e4llig platzierten Werbung ver\u00e4rgert sind und der gute Ruf des Unternehmens leidet. Bislang gibt es nur wenige Studien, die sich mit dem Erfolg von Native Advertising befassen \u2013 schlie\u00dflich ist es schwierig, den Erfolg zu messen und diesen auch zu skalieren. <\/p>\n<p>Fakt ist aber: Werbetreibende Unternehmen m\u00fcssen sich st\u00e4ndig neue Strategien einfallen lassen, um User in Zeiten der Informations\u00fcberflutung auf ihre Produkte und Dienstleistungen aufmerksam zu machen. Das Native Advertising stellt sicher derzeit eine gute M\u00f6glichkeit, aber l\u00e4ngst keine \u201eZauberformel\u201c dar, die f\u00fcr immer anh\u00e4lt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eNative Advertising\u201c \u2013 der Begriff ist derzeit in aller Munde und besch\u00e4ftigt vor allem Unternehmen, die mit herk\u00f6mmlicher Online-Werbung ihre Zielgruppe nicht mehr erreichen k\u00f6nnen. 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