{"id":728,"date":"2014-12-03T15:50:44","date_gmt":"2014-12-03T14:50:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bloggerjobs.de\/blog\/?p=728"},"modified":"2019-03-06T19:18:08","modified_gmt":"2019-03-06T18:18:08","slug":"geld-verdienen-mit-dem-blog-alternativen-zu-google-adsense","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bloggerjobs.de\/blog\/geld-verdienen-mit-dem-blog-alternativen-zu-google-adsense\/","title":{"rendered":"Geld verdienen mit dem Blog: Alternativen zu Google Adsense"},"content":{"rendered":"<p>\u201eNative Advertising\u201c ist ein Begriff, der derzeit in aller Munde ist. Dahinter steckt das Prinzip, Werbung in einem nat\u00fcrlichen Umfeld, im Rahmen von Content, unauff\u00e4llig zu platzieren. Wie aktuell die zweite \u201eNeurotion-Studie\u201c * von Tomorrow Focus Media in Kooperation mit der Hamburg Media School herausstellt, wirkt das native Werben nicht nur sympathisch, sondern regt auch die Aufmerksamkeit der Nutzer an.<!--more--><\/p>\n<p>Dabei sind Blogartikel ein hervorragendes Instrument zur Integration von Native Advertising, wie wir in unserem <a href=\"https:\/\/www.bloggerjobs.de\/blog\/native-advertising-werbung-im-bekannten-umfeld\/\" title=\"Native Advertising: Werbung im bekannten Umfeld\">vorigen Artikel<\/a> aufgezeigt haben. F\u00fcr viele ist das Bloggen ein Hobby \u2013 dabei muss es aber nicht bleiben, denn es gibt verschiedene M\u00f6glichkeiten, um mit eigenen Content Geld zu verdienen. Gerade das Native Advertising bietet vielf\u00e4ltige M\u00f6glichkeiten zur Monetisierung.<\/p>\n<h3>Geld verdienen mit dem Blog: Native Advertising<\/h3>\n<p>Es gibt mittlerweile eine Vielzahl von Anbietern am Markt, die das Native Advertising f\u00fcr ihre Kunden \u00fcbernehmen und Sponsored Posts in einem themenrelevantem Umfeld platzieren \u2013 eben dort, wo sich die jeweilige Zielgruppe aufh\u00e4lt. Bekannt ist vor allem das Google Adsense-Programm, bei dem Google Publisher \u2013 zum Beispiel Blogbetreiber \u2013 bezahlt, um auf deren Internetseiten thematisch passende Anzeigen zu schalten. Die Verg\u00fctung erfolgt auf Basis der Anzahl von Klicks und Impressionen. Wer sich nun fragt, welche Alternativen es zu Google Adsense gibt, dem m\u00f6chten wir im Folgenden einige Anbieter von Native Advertising mit ihren Vor- und Nachteilen, den M\u00f6glichkeiten und ihren Grenzen vorstellen. Schlie\u00dflich ist es gar nicht so leicht, sich in diesem \u201eDschungel\u201c zurecht zu finden, der auf dem Markt herrscht. <\/p>\n<h3>Plista: Den eigenen Content monetisieren<\/h3><div id=\"blogg-3382080206\" class=\"blogg-inhalt blogg-entity-placement\" style=\"float: right;\"><script async src=\"\/\/pagead2.googlesyndication.com\/pagead\/js\/adsbygoogle.js\"><\/script>\r\n<!-- BloggerjobsBlog2 -->\r\n<ins class=\"adsbygoogle\"\r\n     style=\"display:inline-block;width:300px;height:250px\"\r\n     data-ad-client=\"ca-pub-2912090649858721\"\r\n     data-ad-slot=\"5610637990\"><\/ins>\r\n<script>\r\n(adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({});\r\n<\/script><\/div>\n<p>Bei Plista k\u00f6nnen Blogger aus verschiedenen Widget-Formaten w\u00e4hlen, die in den Content integriert werden. Bei dem so genannten \u201e<strong>Recommendation Widget<\/strong>\u201c werden Besuchern der Seite passende Inhalte, basierend auf den individuellen Interessen, dem Lese- und Klickverhalten, empfohlen. <\/p>\n<p>Die zweite Alternative stellt das \u201e<strong>Mobile Widget<\/strong>\u201c von Plista dar. Das Empfehlungsprinzip ist grunds\u00e4tzlich dasselbe wie bei dem Recommendation Widget, nur dass sich dieses den Besuchern einer mobilen Website oder App widmet. \u201e<strong>Rich Media Ads<\/strong>\u201c sind animierte Werbeanzeigen, die dem User, w\u00e4hrend er sich dem Content der Website widmet, \u00fcber den Bildschirm fliegen und sich anschlie\u00dfend in der rechten unteren Ecke des Bildschirmrandes anheften. Die animierte Anzeige, die aus einem Bild oder einem Video bestehen kann, stoppt beim Mouseover. <\/p>\n<p>Innerhalb des Widgets k\u00f6nnen verschiedene Content-Arten miteinander kombiniert werden. Zur Verf\u00fcgung stellt Plista:<br \/>\n<strong>Content Recommendations<\/strong>: Artikel- oder Videoempfehlung Ihrer Seite oder Ihres Netzwerks;<br \/>\n<strong>ContentAds<\/strong>: Artikel- oder Videoempfehlungen einer externen Seite;<br \/>\n<strong>PerformanceAds<\/strong>: Werbliche Empfehlungen als Bild\/Text der Video Expandable.<\/p>\n<h3>Publisher-Voraussetzungen bei Plista<\/h3>\n<p>Die Zusammenarbeit zwischen dem Blogger und Plista kommt zustande, indem ein individueller Werbevertrag vereinbart wird. Hier verpflichtet sich der Autor, gegen Verg\u00fctung eine Werbefl\u00e4che zur Verf\u00fcgung zu stellen. Eine bestimmte Voraussetzung, z.B. die H\u00f6he des Traffics, ist bei der Integration des Recommendation und Mobile Widgets nicht notwendig. <\/p>\n<p>Allerdings k\u00f6nnen Rich Media Ads nur integriert werden, wenn die Seite monatlich mindestens \u00fcber 5 Mio. Page Impressions verf\u00fcgt und der Publisher entweder Mitglied bei der Arbeitsgemeinschaft Onlineforschung (AGOF) oder der Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbetr\u00e4gern (IVW) ist. Kommt ein Vertrag zustande, stellt Plista dem Publisher f\u00fcr jedes Widget kostenlos ein entsprechendes JavaScript mit einer ausf\u00fchrlichen Integrations-Anleitung zur Verf\u00fcgung. Plista sorgt daf\u00fcr, dass sich das Widget nahtlos &#8211; unter Artikel und Beitr\u00e4gen oder am unteren Bildschirmrand &#8211; in das Gesamtbild der Website und deren Corporate Identity integriert und so der Lesefluss nicht gest\u00f6rt wird.<\/p>\n<h3>Abrechnung &#038; Verg\u00fctung bei Plista<\/h3>\n<p>Abgerechnet wird bei Plista \u00fcber den Tausender-Kontakt-Preis, kurz TKP. Erreicht das Guthaben insgesamt 70 \u20ac, wird es zum 15. des Folgemonats via \u00dcberweisung ausgezahlt.<\/p>\n<h3>Native Advertising mit Nativendo<\/h3>\n<p>Auch Nativendo bietet Bloggern eine M\u00f6glichkeit, um mit den eigenen Inhalten Erl\u00f6se zu erzielen. Das Prinzip ist auch hier: Werbung wird in den Content eines Publishers integriert und als Sponsored Post gekennzeichnet. Wer sich bei Nativendo registrieren m\u00f6chte, um den eigenen Content zu monetisieren, muss hierf\u00fcr &#8211; laut der AGB &#8211; lediglich Unternehmer im Sinne des \u00a714 BGB und unbeschr\u00e4nkt gesch\u00e4ftsf\u00e4hig sein. Beschr\u00e4nkungen hinsichtlich des Traffics scheint es hier jedoch nicht zu geben. Im Rahmen der Registrierung verpflichtet sich der Blogger, Nativendo die eigene Seite als Werbetr\u00e4ger zur Verf\u00fcgung zu stellen. Er hat die M\u00f6glichkeit, die Anzeigen auf seiner Seite seiner Zielgruppe anzupassen \u2013 hierf\u00fcr muss Nativendo aber erst den gew\u00fcnschten \u00c4nderungen zustimmen.<\/p>\n<p>Leider ist auf der Website nicht ersichtlich, ob verschiede Widgets zur Integration zur Verf\u00fcgung stehen, auf welche Art und Weise die Werbeanzeigen integriert werden, ob ein thematisches \u201eMatching\u201c zwischen Advertiser und Publisher erfolgt und wie die der Publisher verg\u00fctet wird.<\/p>\n<h3>Ligatus: Einnahmen mit dem Blog generieren<\/h3>\n<p>Als dritten und letzten Anbieter von Native Advertising nehmen wir \u201eLigatus\u201c unter die Lupe.<\/p>\n<p>Ligatus wirbt damit, dass sich eine eigene Kreativ-Abteilung um die Einbindung der Werbekampagnen k\u00fcmmert, damit sich diese nat\u00fcrlich in die Corporate Identity der Website des Publishers integriert und ein thematisch sinnvoller Bezug gegeben ist. Neben Online-Reportings und pers\u00f6nlicher Beratung, verspricht das Portal auch einen gro\u00dfen Kreis an Advertiser-Stammkunden, die in den verschiedensten Branchen aktiv sind. Die erzielten Erl\u00f6se des Publishers werden monatlich ausgezahlt.<\/p>\n<p>Zur Verf\u00fcgung stehen \u201e<strong>Bild-Text-Kombinationen<\/strong>\u201c, die im Design der Website ansprechend in den Content integriert werden. Diese nat\u00fcrlich wirkende Werbung sorgt beim User gleicherma\u00dfen f\u00fcr Akzeptanz und Aufmerksamkeit. So genannte \u201e<strong>Popunder<\/strong>\u201c \u00f6ffnen sich im Hintergrund der Website und werden erst vom User wahrgenommen, wenn dieser die Seite schlie\u00dft. So sorgen sie f\u00fcr gro\u00dfe Aufmerksamkeit, ohne jedoch den Lesefluss zu beeintr\u00e4chtigen. Diese Art der Werbung eignet sich, laut Ligatus, besonders zur Content-Monetisierung. Auch f\u00fcr klassische <strong>Displayfl\u00e4chen<\/strong> hat Ligatus ein eigenes Werbeformat \u201ein petto\u201c, jedoch m\u00fcssen die hier laufenden Kampagnen \u201ehochmargig\u201c sein. Welche Kampagnen unter diese Definition fallen, das l\u00e4sst sich sicherlich beim Kundendienst von Ligatus erfragen.<\/p>\n<p>Eine weitere M\u00f6glichkeit zur Content-Monetisierung ist das <strong>Post-View-Tracking<\/strong>. Dabei werden Usern Werbeanzeigen pr\u00e4sentiert, die sich auf zuvor betrachtete Produkte beziehen.  Die Einbindung einer <strong>Recommendation Box<\/strong> bewirkt, dass Usern \u00e4hnliche Produkte empfohlen werden, \u00e4hnlich dem Amazon-Prinzip: \u201eKunden, die Produkt X kauften, kauften auch \u2026\u201c.<\/p>\n<h3>Fazit: Vergleich der Native Advertising-Anbieter<\/h3>\n<p>Die drei verglichenen Anbieter f\u00fcr Native Advertising unterscheiden sich, insbesondere in Bezug auf ihre Transparenz, deutlich voneinander. <\/p>\n<p>W\u00e4hrend Plista mit ausf\u00fchrlichen Informationen zu den verschiedenen Werbeformaten, der Verg\u00fctung und der Abrechnung punktet, herrscht bei Nativendo genau \u00fcber diese Aspekte Unklarheit. Zudem stellt Nativendo nicht dar, ob und wie das thematische \u201eMatching\u201c zwischen Advertiser und Publisher funktioniert \u2013 wobei genau dieser Punkt wichtig ist. Denn thematisch unpassende Werbung in Blogartikeln bewirkt, dass die User \u201everprellt\u201c werden.<\/p>\n<p>Ligatus besticht ebenfalls mit ausf\u00fchrlichen Informationen rund um die Werbeformate. Es finden sich jedoch keine tiefergehenden Informationen zur Abrechnung des Publishers. Weiterhin ist nicht ersichtlich, welche Voraussetzungen man als Blogger erf\u00fcllen muss, um bei Ligatus aufgenommen zu werden. Der Registrierungsprozess funktioniert unkompliziert, indem ein entsprechendes Formular ausgef\u00fcllt wird. Da auch auf jeder Unterseite ein Ansprechpartner mit seinen Kontaktdaten genannt ist, kann man bei Fragen auch schnell den richtigen Ansprechpartner finden. Auch bei Plista und Nativendo wird man unkompliziert durch die Anmeldung geleitet. Als Publisher erh\u00e4lt man bei Plista sogar kostenlose und ausf\u00fchrliche Anleitungen zur Integration der Widgets \u2013 ob und wie das bei den anderen beiden Anbietern funktioniert, ist auf der Website nicht ersichtlich. Es lohnt sich also unbedingt ein Vergleich von Anbietern und Leistungen f\u00fcr alle, die ihren Content durch Integration von Native Advertising monetisieren wollen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eNative Advertising\u201c ist ein Begriff, der derzeit in aller Munde ist. Dahinter steckt das Prinzip, Werbung in einem nat\u00fcrlichen Umfeld, im Rahmen von Content, unauff\u00e4llig zu platzieren. 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