{"id":736,"date":"2014-12-30T13:37:28","date_gmt":"2014-12-30T12:37:28","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bloggerjobs.de\/blog\/?p=736"},"modified":"2019-03-06T19:18:00","modified_gmt":"2019-03-06T18:18:00","slug":"blogartikel-welche-laenge-ist-angemessen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bloggerjobs.de\/blog\/blogartikel-welche-laenge-ist-angemessen\/","title":{"rendered":"Blogartikel: Welche L\u00e4nge ist angemessen?"},"content":{"rendered":"<p>Eine Studie des d\u00e4nischen Webseite-Forschers Jakob Nielson<sup>1<\/sup> hat das Leseverhalten von Usern im Netz untersucht. Dabei hat er herausgefunden, dass Texte im Internet \u00fcberflogen und lediglich Stichpunkte wahrgenommen werden. Eigentlich nicht \u00fcberraschend, wenn man bedenkt, dass User das Internet haupts\u00e4chlich dazu verwenden, um gezielt nach Informationen zu suchen. So werden Texte in der Hoffnung \u00fcberflogen, m\u00f6glichst schnell die notwendigen Informationen zu finden.<!--more--><\/p>\n<p>Des Weiteren ist eine kurze Aufmerksamkeitsspanne der User auch damit verbunden, dass es online viele Ablenkungen gibt &#8211; seien es aufpoppende Werbebanner, Videos, Bilder oder Nachrichten \u00fcber Messenger und E-Mail.<\/p>\n<p>Sicherlich hat sich jeder Blogbetreiber deshalb schon einmal die Frage gestellt, welche L\u00e4nge ein Blogartikel haben sollte. Fakt ist: So pauschal l\u00e4sst sich diese Frage gar nicht beantworten, denn es gibt viele Aspekte, die hier reinspielen und daher auch einige Faktoren, die man beachten sollte.<\/p>\n<h3>Der erste Eindruck ist entscheidend<\/h3>\n<p>\u201eDer erste Eindruck z\u00e4hlt\u201c \u2013 dieser Leitspruch l\u00e4sst sich nicht nur im Alltag, sondern auch auf Blogartikel anwenden. Bereits der Moment, in dem der User auf den Blog gelangt ist, entscheidend daf\u00fcr, ob er verweilen oder die Seite schnell wieder verlassen wird. Schlie\u00dflich ist er auf der Suche nach einer Antwort zu seinem Problem und m\u00f6chte keine Zeit verlieren, indem er den kompletten Text lesen muss. Ist das der Fall, verl\u00e4sst er die Seite wieder und kehrt nicht zur\u00fcck &#8211; oder erst dann, wenn er auf anderen Seiten nicht f\u00fcndig wird.<\/p>\n<p><em>Ein Beispiel:<br \/>\nPeter steht eine Weisheitszahn-OP bevor. Er sucht im Internet danach, wie er die Schmerzen im Anschluss lindern kann. Dabei st\u00f6\u00dft er bei Google auf eine Vielzahl von Suchergebnissen, die er der Reihe nach durchgeht. Das erste Ergebnis f\u00fchrt ihn auf eine Website mit einem langen Text, der mit allgemeinen Infos zu Weisheitsz\u00e4hnen beginnt und im weiteren Verlauf auch nicht strukturiert ist. Aus dieser F\u00fclle an Text ist es f\u00fcr Peter nicht auf den ersten Blick ersichtlich, dass er hier Informationen zu seiner Frage findet. Er hat keine Lust den ganzen Text zu lesen, bis er vielleicht doch f\u00fcndig wird. Er verl\u00e4sst daher die Seite und sucht weiter.<br \/>\n<\/em><br \/>\nNun stellt man sich als Blogbetreiber nat\u00fcrlich die Frage: \u201eWie sollen Blogartikel aussehen, damit genau dieser Fall nicht eintritt?\u201c Hierf\u00fcr gibt es ein paar \u201eGoldene Regeln\u201c.<\/p>\n<h3>1. Den Blogartikel strukturieren<\/h3><div id=\"blogg-1761845442\" class=\"blogg-inhalt blogg-entity-placement\" style=\"float: right;\"><script async src=\"\/\/pagead2.googlesyndication.com\/pagead\/js\/adsbygoogle.js\"><\/script>\r\n<!-- BloggerjobsBlog2 -->\r\n<ins class=\"adsbygoogle\"\r\n     style=\"display:inline-block;width:300px;height:250px\"\r\n     data-ad-client=\"ca-pub-2912090649858721\"\r\n     data-ad-slot=\"5610637990\"><\/ins>\r\n<script>\r\n(adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({});\r\n<\/script><\/div>\n<p>Blogartikel sind mit Hilfe von sinnvollen Zwischen\u00fcberschriften zu strukturieren. Diese \u00dcberschriften sollten nur wenige Worte kurz sein und pr\u00e4gnant zusammenfassen, welchen Inhalt der nachfolgende Abschnitt behandelt. Auf diese Weise erkennt ein User direkt, ob es sich lohnt, diesen zu lesen. <\/p>\n<p>\u00dcbrigens: Nicht nur f\u00fcr den Leser, auch f\u00fcr die Suchmaschinenoptimierung sind \u00dcberschriften ein wesentlicher Bestandteil. Hier ist die Formatierung \u201eH1\u201c zu w\u00e4hlen, damit die Zwischen\u00fcberschriften auch OnPage f\u00fcr Google sichtbar und damit auch ber\u00fccksichtigt werden. Zur Strukturierung eines Blogartikels geh\u00f6ren auch das Einf\u00fcgen sinnvoller Abs\u00e4tze und die Verwendung von passendem Bildmaterial oder Infografiken. Auch das Hervorheben einzelner wichtiger Schlagworte kann sinnvoll sein. Ist ein Artikel so strukturiert, dass die wesentlichen Informationen Usern direkt ins Auge springen, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sie auf der Website verweilen und tiefer in die Materie einsteigen.<\/p>\n<h3>2. Den User nicht \u00fcberfordern<\/h3>\n<p>Blogartikel haben das Ziel, einen Leser m\u00f6glichst umfassend und fachlich korrekt \u00fcber ein bestimmtes Thema zu informieren. Komplizierte Sachverhalte lassen sich jedoch meist nicht im Rahmen eines Artikels  vollst\u00e4ndig darstellen, ohne dass ein User \u2013 abgeschreckt von der Menge an Text \u2013 die Website wieder verl\u00e4sst. <\/p>\n<p>Um diese Herausforderung galant zu umschiffen, sind Blogartikel-Serien ein hervorragendes Instrument. Dabei wird ein bestimmtes Thema zun\u00e4chst allgemein betrachtet und geht dann, im Rahmen folgender Artikel, in die Tiefe. Der Vorteil besteht darin, dass nun die einzelnen Artikel nicht zu lang werden und gleichzeitig ein Spannungsbogen aufgebaut wird, der den User zum Wiederkommen bewegt \u2013 ganz \u00e4hnlich einer Daily Soap im Fernsehen. <\/p>\n<p>Eine Studie der Publishing-Plattform Medium<sup>2<\/sup> hat herausgefunden, dass die Aufmerksamkeit der User nach etwa sieben Minuten absinkt. Geht man davon aus, dass die durchschnittliche Lesegeschwindigkeit bei maximal 250 W\u00f6rtern pro Minute liegt, so sollte ein Artikel nicht l\u00e4nger als 1750 W\u00f6rter sein.<\/p>\n<h3>3. Content und Suchmaschinen<\/h3>\n<p>Auch f\u00fcr die Suchmaschine Google hat Content Relevanz. Wie eine Untersuchung von &#8222;serpIQ&#8220; ergeben hat, so hat die L\u00e4nge von Blogartikeln einen deutlichen Einfluss auf das Ranking, denn: Hieran erkennt Google Relevanz. So erreichten, im Rahmen der Studie, Blogposts mit mehr W\u00f6rtern durchschnittlich ein h\u00f6heres Ranking. Nach offizieller Aussage des Google-Mitarbeiters John Mueller, gibt es jedoch keinen Richtwert f\u00fcr die optimale Textl\u00e4nge. \u201eQualit\u00e4t geht vor Quantit\u00e4t\u201c, so lautete die Aussage<sup>4<\/sup>.<br \/>\nDa Blogartikel Usern einen gewissen Mehrwert vermitteln sollen, ist es durchaus sinnvoll, dass diese mindestens 200-300 W\u00f6rter umfassen, denn unter dieser Wortzahl ist das durchaus schwierig.<\/p>\n<h3>Fazit: Auf Qualit\u00e4t und Struktur kommt es an<\/h3>\n<p>Es ist schwierig an dieser Stelle eine allgemeing\u00fcltige Wortanzahl bzw. eine L\u00e4nge f\u00fcr Blogartikel zu definieren, denn: Ist der Content hervorragend recherchiert und strukturiert und findet der User die Antwort zu seiner Frage, ist die Wahrscheinlichkeit gro\u00df, dass der gesamte Artikel gelesen wird. Die L\u00e4nge des Artikels h\u00e4ngt also immer von dem behandelten Thema und nat\u00fcrlich auch von den Bed\u00fcrfnissen und Interessen der Zielgruppe ab. So kann es sinnvoll sein, einen Blogartikel auf die wesentlichen Informationen zu reduzieren, einen langen Artikel zu verfassen oder auch eine Blogartikel-Serie daraus zu machen.<\/p>\n<p><small>Quellen:<br \/>\n<sup>1<\/sup> https:\/\/www.nngroup.com\/articles\/how-users-read-on-the-web\/<br \/>\n<sup>2<\/sup> https:\/\/medium.com\/data-lab\/the-optimal-post-is-7-minutes-74b9f41509b<br \/>\n<sup>3<\/sup> https:\/\/www.seo-united.de\/blog\/seo\/laenge-eines-textes-fuer-google-egal-181.htm<br \/>\n<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine Studie des d\u00e4nischen Webseite-Forschers Jakob Nielson1 hat das Leseverhalten von Usern im Netz untersucht. Dabei hat er herausgefunden, dass Texte im Internet \u00fcberflogen und lediglich Stichpunkte wahrgenommen werden. 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