{"id":875,"date":"2016-09-28T09:53:13","date_gmt":"2016-09-28T08:53:13","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bloggerjobs.de\/blog\/?p=875"},"modified":"2019-03-06T19:15:20","modified_gmt":"2019-03-06T18:15:20","slug":"native-advertising-effektiver-einsatz-der-marketing-strategie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bloggerjobs.de\/blog\/native-advertising-effektiver-einsatz-der-marketing-strategie\/","title":{"rendered":"Native Advertising: Effektiver Einsatz der Marketing-Strategie"},"content":{"rendered":"<p>Kaum ein Thema sorgte in den letzten Jahren im Bereich des (Online-) Marketings f\u00fcr so viele Diskussionen wie \u201eNative Advertising\u201c.<br \/>\nIn Zeiten von Adblocking und Anzeigekrisen, sei dies eine neue Form des Marketings, welche den User durch Inhalte \u00fcberzeugt, anstatt das Rezeptionserlebnis zu st\u00f6ren. Unbedingt notwendig, hie\u00df es von Seiten der Bef\u00fcrworter. Der User w\u00fcrde durch Native Advertising mutwillig irritiert und in dem Glauben gelassen, bei der Werbung handle es sich um einen redaktionellen Beitrag, widersprachen die Gegner. <!--more--><\/p>\n<p>Zu Wort kamen hier haupts\u00e4chlich Menschen aus der Werbe- oder Journalismus-Branche. Die Ansichten waren jeweils eher pers\u00f6nlicher Natur und bezogen sich haupts\u00e4chlich auf theoretische Annahmen, die aus eigenen Beobachtungen abgeleitet wurden. F\u00fcr keine der beiden Seiten gab es eine wissenschaftliche Basis. Ebenso wenig konnte der Erfolg des \u201eNative Advertising\u201c gemessen oder \u00fcberpr\u00fcft werden. Das hat sich mittlerweile ge\u00e4ndert.<\/p>\n<h3>Studie von Gruner + Jahr zeigt Meinung der User<\/h3>\n<p>Eine Studie von Gruner +  Jahr liefert m\u00f6gliche Antworten auf die vielen Fragen, die in Zusammenhang mit \u201eNative Advertising\u201c auftreten. Bei der Studie wurde n\u00e4mlich nicht mit Marketingexperten, sondern mit der direkten Zielgruppe gesprochen: Mit den Usern, den Leserinnen und Lesern, den potentiellen Werbekunden. Ziel war es herauszufinden, wie Nutzerinnen und Nutzer \u201e<a href=\"https:\/\/www.bloggerjobs.de\/blog\/native-advertising-werbung-im-bekannten-umfeld\/\">Native Advertising<\/a>\u201c grunds\u00e4tzlich wahrnehmen, wie sie zu der Werbeform stehen und welche Erwartungen sie an Inhalt, Aufbereitung und Gestaltung haben. <\/p>\n<h3>Aufbau der Studie<\/h3><div id=\"blogg-2891189327\" class=\"blogg-inhalt blogg-entity-placement\" style=\"float: right;\"><script async src=\"\/\/pagead2.googlesyndication.com\/pagead\/js\/adsbygoogle.js\"><\/script>\r\n<!-- BloggerjobsBlog2 -->\r\n<ins class=\"adsbygoogle\"\r\n     style=\"display:inline-block;width:300px;height:250px\"\r\n     data-ad-client=\"ca-pub-2912090649858721\"\r\n     data-ad-slot=\"5610637990\"><\/ins>\r\n<script>\r\n(adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({});\r\n<\/script><\/div>\n<p>Die aussagekr\u00e4ftige Studie wurde bereits 2014 in drei Schritten und somit auf mehreren Ebenen durchgef\u00fchrt. Dabei fand zun\u00e4chst eine quantitative Befragung mit einer Grundgesamtheit von 736 Personen statt, zus\u00e4tzlich folgten ausf\u00fchrliche qualitative Interviews mit 19 Personen und  technisches Wirkungstracking in 1915 F\u00e4llen. Diese Zahlen und Daten hat Gruner + Jahr daraufhin ausgewertet und im Rahmen einer Liste von \u201eDo\u2019s und Don\u2019ts\u201c angegeben, was bei dem Einsatz und der Entwicklung von \u201eNative Advertising\u201c zu beachten ist.<\/p>\n<h3>User wollen Glaubw\u00fcrdigkeit, Transparenz und Mehrwert<\/h3>\n<p>Besonders interessant ist hierbei, welche Aspekte die User bei einer Zusammenarbeit zwischen einer Marke und den Betreibern der Website erwarten. Auf Platz eins stand hierbei die Glaubw\u00fcrdigkeit. 85% der Befragten ist es vor allem wichtig, dass der Content, der gemeinsam mit der Marke produziert wurde, zur jeweiligen Website passt und sich auch thematisch in deren Aufbau einf\u00fcgt. Auf den nachfolgenden R\u00e4ngen stehen Aktualit\u00e4t, Informationsgehalt und Nutzen.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem verlangen die Befragten Transparenz: 86% der Nutzerinnen und Nutzer legen besonderen Wert darauf, dass zwischen nativer Werbung und redaktionellem Inhalt unterschieden werden kann. Und wenn es sich bei \u201eNative Advertising\u201c schon um eine Form der Werbung handelt, dann soll der jeweilige Beitrag zumindest auch einen Mehrwert haben. 75% der User w\u00fcrden den Beitrag anklicken, wenn sie sich vorstellen k\u00f6nnen, einen Nutzen daraus zu ziehen. Zudem war ein wichtiges Kriterium, dass der Inhalt und die Marke, die in dieser Form wirbt, zur Website passen m\u00fcssen. Sonst kann der Plan schnell nach hinten losgehen, die User sind verwirrt und dem Beitrag gegen\u00fcber eher abgeneigt.<\/p>\n<h3>Das richtige Ma\u00df finden<\/h3>\n<p>\u201eNative Advertising\u201c kann also auch schnell abschreckend wirken. Das ist der Studie zufolge zum Beispiel der Fall, wenn die Marke mehr im Fokus steht, als der eigentliche Kern der Website, wenn es \u00fcberm\u00e4\u00dfig viele solcher Werbeformate auf einer Seite gibt oder wenn die Anzahl der mitgelieferten Informationen zu hoch ist. Deshalb sollte zu viel Ablenkung in Form von \u201eNative Advertising\u201c vermieden und zugunsten der Glaubw\u00fcrdigkeit auch nicht zu einem zentralen inhaltlichen Faktor werden. So w\u00fcrden beispielsweise 48,2% der Befragten eine Zusammenarbeit zwischen einer Marke und einer Website guthei\u00dfen, aber nur 4,2% der Studienteilnehmer k\u00f6nnten mehr als f\u00fcnf Kooperationen akzeptieren. In diesem Fall w\u00fcrde der Werbeaspekt die eigentliche Aussage der Website verdr\u00e4ngen und diese vielmehr zu einer Art Werbeplattform werden.<\/p>\n<p>Auch die \u00dcbersichtlichkeit spielt eine gro\u00dfe Rolle. Erhofft sich der User einen Mehrwert, indem er mit einer \u00fcbersichtlichen Anzahl an Informationen versorgt wird, ist er auch gewillt, den Content anzuklicken. Wirkt der Beitrag jedoch un\u00fcbersichtlich oder zu informationsgeladen, kann das eher eine abschreckende Wirkung haben. 78% der Onliner m\u00f6chten in Bezug auf \u201eNative Advertising\u201c mit \u201ekurzen und knackigen\u201c Informationen konfrontiert werden \u2013 dann sind sie auch bereit, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen.<\/p>\n<h3>Lohnt sich \u201eNative Advertising\u201c denn \u00fcberhaupt?<\/h3>\n<p>Der Studie zufolge, lautet die Antwort auf diese Frage eindeutig \u201eJa!\u201c. Die Ergebnisse zeigen, dass sich Nutzerinnen und Nutzer, die sich mittels \u201eNative Advertising\u201c mit einer Marke auseinandergesetzt haben, beispielsweise eher an diese erinnern, als das bei gew\u00f6hnlichen Werbebannern der Fall ist. <\/p>\n<p>Bei ansprechender und qualitativ hochwertiger Aufbereitung ist zudem die grundlegende Abneigung gegen\u00fcber der Werbung nicht so hoch, wie das bei anderen Werbeformen gelegentlich der Fall ist. Au\u00dferdem hat \u201eNative Advertising\u201c positive Auswirkungen auf Sympathie und Image der Marke und kann sogar den Abverkauf steigern.<\/p>\n<h3>Fazit<\/h3>\n<p>Was einige Marketingexperten schon l\u00e4nger vermuten, konnte durch die Studie von Gruner + Jahr best\u00e4tigt werden: \u201eNative Advertising\u201c kann viele Vorteile gegen\u00fcber herk\u00f6mmlichen Werbebannern haben und so eine gute Alternative in Zeiten von Adblockern und f\u00fcr Werbung ungeeignete Smartphone-Displays darstellen. Voraussetzung daf\u00fcr ist jedoch, dass man sich dabei den Kriterien und Anspr\u00fcchen der User anpasst.<\/p>\n<p><strong>Was Unternehmen tun sollten:<\/strong><\/p>\n<ul class=\"aufzaehl1\">\n<li>Darauf achten, dass Website und Marke inhaltlich und formal zusammenpassen.<\/li>\n<li>Kooperationen deutlich kennzeichnen und so Missverst\u00e4ndnissen vorbeugen.<\/li>\n<li>Mehrwerthaltigen Content produzieren, der \u00fcber die blo\u00dfe Anpreisung eines Produkts hinausgeht.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Was Unternehmen besser lassen sollten:<\/strong><\/p>\n<ul class=\"aufzaehl1\">\n<li>Der Marke zu viel Platz und Bedeutung auf der Website oder im Beitrag einr\u00e4umen. Die Werbung sollte nicht im Vordergrund stehen.<\/li>\n<li>Zu viele Kooperationen gleichzeitig eingehen.<\/li>\n<li>Die User durch zu viele Informationen und Un\u00fcbersichtlichkeit abschrecken.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Werden diese Aspekte beachtet, kann \u201eNative Advertising\u201c laut der Studie von Gruner + Jahr eine wirkungsvolle M\u00f6glichkeit darstellen, um die Marke gegen\u00fcber potentiellen Kunden ansprechend und sympathisch zu pr\u00e4sentieren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kaum ein Thema sorgte in den letzten Jahren im Bereich des (Online-) Marketings f\u00fcr so viele Diskussionen wie \u201eNative Advertising\u201c. 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