{"id":880,"date":"2016-10-13T13:48:45","date_gmt":"2016-10-13T12:48:45","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bloggerjobs.de\/blog\/?p=880"},"modified":"2019-03-06T19:15:15","modified_gmt":"2019-03-06T18:15:15","slug":"video-blogging-inhalten-ein-gesicht-geben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bloggerjobs.de\/blog\/video-blogging-inhalten-ein-gesicht-geben\/","title":{"rendered":"Video Blogging: Inhalten ein Gesicht geben"},"content":{"rendered":"<p>Die vielen positiven Aspekte eines geschriebenen Blogs sind bekannt. Den Themengebieten und Gestaltungsm\u00f6glichkeiten sind keine Grenzen gesetzt. Der pers\u00f6nliche Faktor, der jedem Blog anhaftet, spricht im besten Fall ein breites Publikum an. Unternehmen k\u00f6nnen entweder selbst Blogs betreiben oder einen Blogger sponsern. Pers\u00f6nliche Gedanken k\u00f6nnen gut formuliert an interessierte Personen weitergegeben werden und als Inspirationsquelle f\u00fcr andere Internetnutzerinnen und -nutzer dienen. Als Privatperson kann man auf diese Art sogar m\u00f6glicherweise Geld verdienen.<!--more--><\/p>\n<p>Die Liste an Gr\u00fcnden, warum es sich &#8211; sowohl f\u00fcr Unternehmen als auch f\u00fcr Privatpersonen &#8211; lohnen kann, einen Blog zu betreiben, ist lang und l\u00e4sst sich vermutlich noch ewig in diesem Stile weiterf\u00fchren.<\/p>\n<p>Eine Sache kann der geschriebene Blog jedoch nicht. Es entsteht keine direkte Gespr\u00e4chssituation zwischen Bloggerin oder Blogger und Rezipientin oder Rezipient (\u201eEmpf\u00e4nger\/in\u201c der Videobotschaft). Die User k\u00f6nnen die bloggende Person nicht sehen (von eingef\u00fcgten Fotos einmal abgesehen). Und dadurch geht einiges an Potenzial verloren. Denn: Face-to-face-Kommunikation (auch wenn diese im Fall von Videoaufnahmen eher einseitig ist) hat St\u00e4rken, die ein Text nicht hat. <\/p>\n<p>Die direkte Ansprache, Gestik und Mimik sind nur einige dieser Faktoren. Warum also nicht auch mal ein audiovisuelles Medium in Betracht ziehen, wenn es darum geht, eine pers\u00f6nliche Botschaft, Erfahrungen oder ein Produkt an eine Personengruppe zu vermitteln? <\/p>\n<p>In diesem Blogartikel werden ausgehend von dieser Frage, die M\u00f6glichkeiten, Do\u2019s und Dont\u2019s des Videobloggings erl\u00e4utert.<\/p>\n<h3>Videoblogs werden immer beliebter<\/h3>\n<p>Der Gedanke an sich ist n\u00e4mlich nicht ganz neu, sondern vielmehr der Grund, warum die Anzahl an Video-Blogs (auch \u201eVlogs\u201c genannt) in den letzten Jahren \u00e4hnlich rasant anstieg wie die von geschriebenen <a href=\"https:\/\/www.bloggerjobs.de\/blog\/corporate-blogging-tipps-fuer-den-unternehmensblog\/\">Weblogs<\/a>. Ursache daf\u00fcr sind unter anderem ganz grundlegende technische und gesellschaftliche Entwicklungen. <\/p>\n<h3>Technische Entwicklungen machen Video-Blogging einfacher<\/h3><div id=\"blogg-68358557\" class=\"blogg-inhalt blogg-entity-placement\" style=\"float: right;\"><script async src=\"\/\/pagead2.googlesyndication.com\/pagead\/js\/adsbygoogle.js\"><\/script>\r\n<!-- BloggerjobsBlog2 -->\r\n<ins class=\"adsbygoogle\"\r\n     style=\"display:inline-block;width:300px;height:250px\"\r\n     data-ad-client=\"ca-pub-2912090649858721\"\r\n     data-ad-slot=\"5610637990\"><\/ins>\r\n<script>\r\n(adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({});\r\n<\/script><\/div>\n<p>So ist beispielsweise professionelles Kamera- oder auch Tonequipment nicht mehr nur einer bestimmten, fachlich ausgebildeten Personengruppe vorbehalten, sondern f\u00fcr eine Vielzahl an Menschen erschwinglich geworden. Nat\u00fcrlich gibt es hierbei immer noch gro\u00dfe Unterschiede zwischen sehr g\u00fcnstigen und sehr teuren Ger\u00e4ten. Grunds\u00e4tzlich gibt es bei einem Videoblog aber auch keine Vorgabe, welches Equipment sinnvoll ist. Vielmehr kommt es hierbei auch auf Thema und Intention des Bloggers an. <\/p>\n<p>So werden einige Videos, die in diesem Zusammenhang entstehen, auch schlicht mit einem iPhone oder einer Webcam gefilmt. Au\u00dferdem erfreuen sich die handlichen GoPro-Kameras derzeit gro\u00dfer Beliebtheit, wenn es um dynamische Aufnahmen geht. Mittlerweile sind auch eher g\u00fcnstige Spiegelreflexkameras erh\u00e4ltlich. Und in Bezug auf Bildbearbeitung und Postproduktion sind Schnittprogramme teilweise sogar kostenlos verf\u00fcgbar und bieten dabei dennoch einige Extras, was beispielsweise die Einbindung von Effekten anbelangt.<\/p>\n<p>Doch nicht nur die Produktionsumst\u00e4nde, auch die M\u00f6glichkeiten der Ver\u00f6ffentlichung haben sich ver\u00e4ndert. \u201eAudiovisuell\u201c bedeutet nicht mehr zwangsl\u00e4ufig lineares Fernsehen. Video-Plattformen wie YouTube, haben in den letzten Jahren stark an Reichweite gewonnen und bieten quasi jeder Person, die eine Kamera, einen Computer und Internetzugang hat, die M\u00f6glichkeit, Videos zu ver\u00f6ffentlichen und mit anderen zu teilen. Damit sind zudem keine aufw\u00e4ndigen Fernseh-Studios notwendig. Es kann ebenso gut im eigenen Wohnzimmer gefilmt werden. <\/p>\n<h3>Die Qual der Wahl: Videos anschauen, wann und wo man m\u00f6chte<\/h3>\n<p>Durch die zunehmende Bedeutung solcher Videoplattformen hat sich auch das Rezeptionsverhalten der Menschen ge\u00e4ndert. Statt sich nach einem festgelegten (Fernseh-)Programm zu richten, w\u00e4hlen die einzelnen Mediennutzerinnen und \u2013nutzer ganz gezielt aus, was sie wann sehen m\u00f6chten und \u00fcberlegen, welches Format f\u00fcr den speziellen Fall sinnvoll ist. Auch in diesem Zusammenhang punkten Videoblogs, denn hier sind die Gestaltungsm\u00f6glichkeiten unendlich vielf\u00e4ltig und die Auswahl aus Rezipientensicht entsprechend gro\u00df. Um bei dem Beispiel YouTube zu bleiben, kann zudem gesagt werden, dass Apps auf mobilen Endger\u00e4ten diese Entwicklung ebenfalls beg\u00fcnstigen. <\/p>\n<h3>Was es zu beachten gibt<\/h3>\n<p>Sowohl der Produktionsaufwand, als auch der Rahmen der Ver\u00f6ffentlichung bieten somit keine Ausrede, wieso auf audiovisuelle Mittel, genauer auf solche Videoblogs, verzichten werden sollte. <\/p>\n<p>Wie bei jedem Medium, haben jedoch auch Videos einige Vor- und Nachteile auf die das Augenmerk zu richten ist, bevor mit dem Drehen begonnen wird. Denn wie in den meisten F\u00e4llen, kann auch hierbei einiges \u201eschief laufen\u201c. An folgende Punkte sollte man sich deshalb halten, wenn ein Videoblog gestartet wird.<\/p>\n<p><b>Do\u2019s:<\/b><\/p>\n<ol>\n<li>Bedenken, dass die Community, wie auch bei einem Weblog, das A und O ist.<br \/>\nWeil Videoblogs eine direkte Ansprache des Publikums erm\u00f6glichen, sollte man diesen Vorteil auch f\u00fcr sich nutzen. Durch die Adressierung und die dialog\u00e4hnliche Gestaltung l\u00e4sst sich ein Gef\u00fchl der Verbundenheit und N\u00e4he zu den Rezipientinnen und Rezipienten schaffen. Das k\u00f6nnen Videobloggerinnen und \u2013blogger zudem dadurch f\u00f6rdern, dass sie die Meinung des Publikums gezielt mit einbeziehen, in ihren Videos auf Kommentare oder W\u00fcnsche eingehen oder die speziellen Bed\u00fcrfnisse der Zielgruppe ber\u00fccksichtigen.<\/p>\n<\/li>\n<li>Den Videoblog \u201esch\u00f6n\u201c gestalten.<br \/>\nAuch wenn sich das irgendwie von selbst versteht, sollte jede zuk\u00fcnftige Videobloggerin oder jeder \u2013blogger bedenken, dass die Gestaltungsm\u00f6glichkeiten bei Videos sehr vielf\u00e4ltig sind. Schnelle Schnitte, Effekte, Texteinblendungen oder \u00e4hnliches k\u00f6nnen die Aufmerksamkeit des Publikums sichern. Bei der gro\u00dfen Auswahl an Vlogs werden sich die Zuschauerinnen und Zuschauer au\u00dferdem vermutlich eher f\u00fcr das optisch ansprechender gestaltete Video entscheiden, als f\u00fcr einen langweiligen Beitrag, der aus nur einer Einstellung besteht.<\/p>\n<\/li>\n<li>Das Video strukturieren.<br \/>\nBei einem Weblog wird h\u00e4ufig empfohlen, zu Beginn anzudeuten, worum es sich in dem Text dreht und welche inhaltlichen Fragestellungen zentral sind. \u00c4hnliches gilt auch f\u00fcr einen Vlog. Wer zu Beginn des Videos das Thema erl\u00e4utert, schafft Struktur und weckt im besten Fall Interesse.<\/p>\n<\/li>\n<\/ol>\n<p><b>Dont\u2019s:<\/b><\/p>\n<ol>\n<li>Ausschweifende Monologe f\u00fchren.<br \/>\nNat\u00fcrlich bekommt eine Videobloggerin oder ein Videoblogger keine direkte R\u00fcckmeldung vom Publikum. Hinzu kommt, dass es oft leichter ist, etwas zu sagen und verbal zu umschreiben, als einen Text zu formulieren. Das kann dazu f\u00fchren, dass man von der eigentlichen Kernaussage des Beitrags abweicht und sehr lange Videos produziert. F\u00fcr die Zuschauerin oder Zuschauer wird genau das dann aber schnell langweilig \u2013 ganz abgesehen davon, dass die wenigsten Menschen Zeit und Lust haben, sich ein langes Video anzuschauen, bei dem der Protagonist nicht auf den Punkt kommt. Gerade in Bezug auf mobile Endger\u00e4te,  empfehlen sich kurze und knappe Videos, die zwischendurch angeschaut werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<\/li>\n<li>Versprechen, was man nicht halten kann.<br \/>\nEin Weblog, bei dem nicht in mehr oder weniger regelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden ein Beitrag erscheint, kann nur bedingt die Aufmerksamkeit der User wecken. Das gilt auch bei Video-Blogs. Gerade in diesem Bereich neigen viele dazu, auf einen bestimmten Zeitplan zu verweisen und w\u00f6chentlich erscheinende Videos zu versprechen. Das sollte man aber nur tun, wenn diese Ank\u00fcndigung auch definitiv eingehalten wird \u2013 sonst geht auf Dauer die Zielgruppe \u201everloren\u201c. Das Angebot ist vielf\u00e4ltig, warum also monatelang auf den n\u00e4chsten Beitrag warten, wenn es auch Alternativen gibt?<\/p>\n<\/li>\n<li>In einen Fachjargon verfallen.<br \/>\nDie Zuschauerinnen und Zuschauer sind nicht zwangsl\u00e4ufig auf dem gleichen Gebiet Experten, wie die Video-Bloggerin oder der \u2013blogger. Eine unverst\u00e4ndliche Sprache grenzt deshalb m\u00f6glicherweise die Zahl der Zuschauer stark ein \u2013 oder vergrault sie im schlimmsten Fall. Das hei\u00dft aber nicht, dass die Vloggerin oder der Vlogger mit Umgangssprache um sich werfen sollte. Wie so oft gilt es hier ein gesundes Mittelma\u00df zu finden.<\/p>\n<\/li>\n<\/ol>\n<p>Diese Richtlinien sind zwar eher allgemein und k\u00f6nnten noch durch zahlreiche weitere Aspekte erg\u00e4nzt werden, geben aber einen ersten Eindruck von der Gestaltung von Videoblogs.<\/p>\n<h3>Fazit<\/h3>\n<p>Weblogs und Videoblogs haben unterschiedliche St\u00e4rken und Schw\u00e4chen. <\/p>\n<p>In geschriebenen Blogs l\u00e4sst sich die Community nicht so pers\u00f6nlich und authentisch adressieren, wie bei einem Video. Aus diesem Grund entstehen mehr und mehr sogenannte \u201eVlogs\u201c. <\/p>\n<p>Die Gestaltungsm\u00f6glichkeiten sind hier ebenso vielf\u00e4ltig wie bei geschriebenen Blogs. Videoplattformen wie YouTube und erschwingliche technische Mittel verst\u00e4rken diese Entwicklung. Der Dialog-Aspekt, der mit einem solchen Video einhergeht, liefert m\u00f6glicherweise einen Mehrwert durch Sprache, Mimik und Gestik, aber gleichzeitig auch eine gro\u00dfe Portion Pers\u00f6nlichkeit mit.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die vielen positiven Aspekte eines geschriebenen Blogs sind bekannt. Den Themengebieten und Gestaltungsm\u00f6glichkeiten sind keine Grenzen gesetzt. 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