Nützliche Keyword-Tools, Teil 2

Die Ermittlung und Priorisierung von Keywords ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor in Bezug auf das Thema „Suchmaschinenoptimierung“. Nachdem das allseits beliebte Google Keyword-Tool vor einiger Zeit abgeschafft und durch den Keyword-Planer ersetzt wurde, sind viele User auf der Suche nach Alternativen. Die Veränderungen, welche die Umstellung auf den Keyword-Planer mit sich bringt, sorgten in der Vergangenheit sowohl für positive als auch negative Reaktionen in der Blogosphäre. Nachdem wir Ihnen in unserem vorigen Blogartikel bereits einige nützliche Tools aufgezeigt haben, möchten wir heute daran anknüpfen.

Alternative 1: Google Trends

Unsere erste Alternative zum Keyword-Planer kommt ebenfalls aus dem Hause Google: Google Trends. Google Trends stellt Informationen dahingehend bereit, welche Suchbegriffe wie oft, wann und wo auf der Welt von Usern in die Google-Suchleiste eingegeben wurden. Diese Suchanfragen werden ins Verhältnis zu den gesamten globalen Suchanfragen gesetzt. Die daraus resultierenden Ergebnisse werden, wöchentlich aktualisiert, zur Verfügung gestellt. Mit Hilfe dieser Daten ermöglicht Google Trends Rückschlüsse auf die aktuelle und vergangene Popularität von Keywords. Hieraus lässt sich nicht nur die Beliebtheit einzelner Keywords ablesen, sondern es können sogar gesellschaftliche Trends abgeleitet werden. Die jeweiligen Tendenzen visualisiert Google Trends in übersichtlichen Diagrammen, die auf einen Blick herausstellen, wie sich das Suchvolumen – in Bezug auf das eingegebene Keyword – im Zeitablauf entwickelt hat.

Google Trends Screenshot

Quelle: https://trends.google.de/trends/explore?date=all&q=Facebook

Darüber hinaus bietet Google Trends eine allgemeine Liste der beliebtesten Suchanfragen sowie die „Top Charts“. Hieraus können Werbetreibende Rückschlüsse ziehen, welcher Content derzeit besonders angesagt ist.

Quelle: www.google.de/trends/hottrends

Was wir gleichermaßen interessant und kurios finden: Google hat festgestellt, dass die Häufigkeit des Suchbegriffs „Grippe“ tatsächlich ein Anhaltspunkt für die Anzahl von Grippefällen sein kann.

Alternative 2: Google Suggest

Auch die zweite Alternative, die wir Ihnen heute vorstellen, stammt vom Google-Konzern: Google Suggest. Geben Sie in die Google-Suchleiste die ersten Buchstaben eines Suchbegriffes ein, liefert Google automatisch Möglichkeiten zur Vervollständigung. Diese vorgeschlagenen Begriffe entsprechen, laut dem Megakonzern, den am häufigsten gesuchten Begriffen oder Suchwortkombinationen. So können Sie, auf sehr simple Art und Weise, herausfinden, welche Keywords und Long Tail Keywords häufig in die Suchmaske von Google eingegeben werden.

Alternative 3: ÜberSuggest

ÜberSuggest ist eine erweiterte Form des Tools „Goggle Suggest“ und ermittelt alle mit einem Keyword in Verbindung stehenden Vervollständigungen. Über eine Suchmaske tragen Sie Ihren gewünschten Suchbegriff ein. Anschließend können Sie die gewünschte Sprache wählen und entscheiden, in welcher Kategorie gesucht werden soll. Mit einem Klick auf „Suggest“ erhalten Sie anschließend eine Übersicht in Listenform, in der jedoch keine konkreten Suchvolumina angegeben werden.

Alternative 4: OpenThesaurus und semaGER

Grundsätzlich ist der Webdienst „OpenThesaurus“ ein Wörterbuch für Synonyme – wie kann dieser also nun für die Auswahl und Priorisierung von Keywords behilflich sein? Geben Sie dort ein Keyword ein, liefert OpenThesaurus ähnliche passende Begriffe. Auf diese Weise können Sie einen „Blick über den Tellerrand“ werfen und sich Inspiration in angrenzenden Themenbereichen, die eine Verbindung zu Ihrem Keyword aufweisen, holen. Mit dem gleichen Prinzip arbeitet auch der Dienst semaGER.

Fazit

Fakt ist: Es gibt verschiedene Möglichkeiten und Instrumente, um die Ermittlung und Priorisierung von Keywords durchzuführen. Die in diesem Artikel vorgestellten Tools eignen sich jedoch hauptsächlich dafür, erste Anhaltspunkte in Bezug auf Suchvolumina und verwandte Keywords zu finden. Da häufig Angaben zu den konkreten gesamten Suchanfragen fehlen, sollten weitere Tools hinzugezogen werden, die eine schlüssige Analyse und damit einen späteren Erfolg ermöglichen.

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