Die Auswahl des Auftraggebers

Wer als Freiberufler tätig ist, hält die Augen nach neuen Aufträgen stets offen. Bloggerjobs.de bietet all denjenigen hervorragende Akquise-Möglichkeiten, die sich dem Thema „Blog“ verschrieben haben. Ob Gastartikel-Sucher, Podcaster und Reviewer – diverse Aufträge warten darauf ergattert zu werden.
Ob nun selbst ein Gesuch eingestellt oder auf das eines Auftraggebers reagiert wird: Bei der Wahl des Auftraggebers gibt es mehrere wichtige Aspekte zu beachten, die wir Ihnen im Folgenden aufzeigen.

Der Anzeigentext

Wenn Sie Bloggerjobs nach passenden Aufträgen durchforsten, sollten die Informationen im Anzeigentext ausführlich studiert werden. Hier gibt der Auftraggeber bereits Details über sich und den Auftrag preis, die für die Annahme des Auftrags von entscheidender Bedeutung sind. Der Auftraggeber beschreibt hier, worin das Projekt besteht, um welches Themengebiet es sich handelt und wie er sich die Vergütung vorstellt. Anhand des Textes gewinnen Sie einen ersten Eindruck, ob eine Zusammenarbeit von Interesse ist und die notwendigen Kenntnisse zur Umsetzung vorhanden sind. Häufig ist auch die URL zu der Homepage des Auftraggebers angegeben. Hier kann schnell und unkompliziert herausgefunden werden, wer der potenzielle Kunde ist und was er beruflich macht. Ein Blick in das Impressum verrät zudem die Adresse des Firmensitzes und die vertretungsberechtigten Personen.

Auf ein Gesuch antworten

Entsprechen die Kriterien im Anzeigentext den eigenen Vorstellungen, wird ein Antwortschreiben an den Auftraggeber verfasst. Hier besteht die Gelegenheit sich selbst und die vorhandenen (Fach-)Kenntnisse ins rechte Licht zu rücken, auf den Text des Auftraggebers einzugehen, nach weiteren Informationen zu fragen und die eigenen Referenzen oder den Lebenslauf anzuhängen. So weiß der Auftraggeber direkt, welche ähnlichen Projekte bereits durchgeführt wurden, kann beurteilen, ob eine Zusammenarbeit gut funktionieren wird und ob die entsprechenden Kenntnisse vorliegen. Schließlich möchte niemand die sprichwörtliche „Katze im Sack“ kaufen – schon gar nicht, wenn es sich um eine langfristige Zusammenarbeit mit einem hohen Auftragsvolumen handelt.

Möglicherweise möchte der Auftraggeber auch einen Probetext haben oder einen Podcast, bevor er die Entscheidung einer Zusammenarbeit trifft. Das ist nicht unüblich und dient als Basis für den bevorstehenden Auftrag. Hier besteht die Gelegenheit, die eigene Kompetenz unter Beweis zu stellen und den Auftrag „an Land zu ziehen“.

Die Vergütung

Die Vergütung für die Tätigkeiten ist vielfältig: Produkte, welche nach dem Verfassen eines Reviews behalten werden können, Pauschalte pro Gastartikel, nach einem vereinbarten Pro-Wort-Preis usw. . Häufig besteht hier jedoch Unschlüssigkeit darüber, welcher Preis veranschlagt werden kann. Dann bietet die folgende Grundregel Orientierung: Ein Text von 200 Wörtern sollte nicht für unter fünf Euro verfasst werden.

Häufig passiert es aber trotzdem, dass Auftraggeber Content-Gesuche mit einer geringeren Vergütung ausschreiben. Hierauf sollte nicht eingegangen werden. Bloggerjobs ist kein Preis-Dumping-Portal und jeder Auftraggeber sollte sich darüber im Klaren sein, dass gute Arbeit ihren Preis hat. In solch einem Fall ist es ratsam, den Auftrag abzulehnen.

Die schriftliche Vereinbarung

Stimmen schließlich beide Parteien mit den ausgehandelten Konditionen überein, steht der Auftragsannahme eigentlich nichts mehr im Wege. Zur Sicherheit empfiehlt es sich aber, die getroffenen Vereinbarungen noch einmal schriftlich zu fixieren – und gegebenenfalls auch die Dauer der Zusammenarbeit. Denn oft kommt es vor, dass im Gesuch zwar der Wunsch nach einer „langfristigen Zusammenarbeit“ steht, aber der Begriff „langfristig“ kann äußerst dehnbar sein. Halten Sie auch schriftlich fest, dass der Probe-Text oder Probe-Podcast vergütet wird, wenn der Auftraggeber hiermit zufrieden ist und eine Zusammenarbeit zu Stande kommt.

Die Details und besprochenen Aspekte des Auftrags werden anschließend formlos in einem Word-Dokument zusammengefasst, mit der Unterschrift und dem Datum des Auftraggebers und des –nehmers versehen. So haben beide Parteien die Sicherheit, dass der Auftrag so ausgeführt wird, wie zuvor besprochen. Verweigert sich der Auftraggeber einer solcher Vereinbarung sollte der Grund hierfür hinterfragt werden. Liegt keine plausible Erklärung vor, ist es eine Überlegung wert, ob dieser Auftrag tatsächlich angenommen werden sollte. Schließlich hat der Auftraggeber mit einer schriftlichen Vereinbarung die Sicherheit auf die Umsetzung seiner Vorstellungen – und Sie haben schwarz auf weiß dokumentiert, dass nach Fertigstellung des Projekts die vereinbarte Vergütung gezahlt wird.

In wenigen Fällen kann es vorkommen, das der Auftraggeber trotz Vereinbarung nicht zahlt. Was Sie dann tun sollten, haben wir Ihnen in unserem Ratgeber zusammengefasst.

Unser Tipp: Umgekehrt gelten die genannten Aspekte natürlich auch, wenn Sie ein Gesuch aufgeben und sich daraufhin ein potenzieller Auftraggeber meldet.

Fazit

Bei Bloggerjobs finden Freiberufler eine große Bandbreite an potenziellen Aufträgen. Die Vergütung und alle wichtigen Auftragsdetails sollten schwarz auf weiß in einer schriftlichen Vereinbarung festgehalten werden. So profitieren beide Parteien von einer stimmigen Zusammenarbeit, bauen Vertrauen auf und bilden die Basis für eine langfristige Geschäftsbeziehung.

Ähnliche Beiträge:



Schreibe einen Kommentar