Bloghosting: Freehoster oder lieber konventioneller Hoster?

Auf Bloggerjobs.de sehen wir in den Anzeigen regelmäßig Blogger, die als Basis Freehoster verwenden. Wie zum Beispiel von WordPress oder Blog.de. Da viele mit Ihrem Hobby auch nebenher etwas Geld verdienen wollen, stellt sich jedoch die Frage, ob das der Richtige Weg ist? Statt 30-60 Euro im Jahr zu zahlen, muss man nämlich bei den Gratis-Plattformen an anderer Stelle viele Abstriche hinnehmen. Daher wollen wir in diesem Beitrag mal kurz zeigen, wo die Vorzüge von kostenpflichtigen Hostern liegen, im Vergleich zu den Gratis-Hosting-Anbietern.

Blogs sind längst ein beliebtes Hobby. Spätestens seit 2010 entstehen auch immer mehr „semi-professionelle“ Blogs & Vlogs. Um einen Blog überhaupt auflegen zu können, braucht es natürlich einen Hoster und eben hier beginnt die Qual der Wahl. Auf der einen Seite locken Freehoster mit tollen Angeboten, die – ohne große Extras – nichts kosten. Auf der anderen Seite gibt es Hoster, die zwar Geld kosten, dafür aber wieder andere Vorteile bieten. Was also mag richtig sein? Wo lauern die Vorteile und wo wieder die Nachteile? Hier finden Sie die Antworten!

Null Cent ohne Extras: Vorteile Freehoster

Die Vorteile von Gratis-Hostern, wie wordpress.com, blogger.com, Wix, Weebly.com und vielen weiteren Anbietern liegen auf der Hand – sie kosten ganz einfach nichts! Zumindest nicht monetär, wie wir noch zeigen werden. Lässt man das Geld mal außen vor, bieten Freehoster obendrein weitere Vorteile, die gerade Neulinge locken dürften. Zudem braucht der künftige Blogger beispielsweise keine Software hochladen und installieren. Webspace, einige Features und eine gewisse Auswahl an passablen Designs, sind ebenfalls vorhanden. Außerdem gibt es gleich die Domain mitgeliefert, wenn auch nur als Subdomain á la musterblogger.bloghoster.de. Doch ungefähr ab hier dreht sich die Medaille, wie so oft im Leben, haben auch Freeblogs ein Aber…

Wie so oft im Leben, zahlt man auch bei kostenlosen Diensten zumindest indirekt etwas. Bei Facebook geben wir einem Konzern freiwillig massenweise persönliche Daten preis- In unserem Hosting-Beispiel, dient der mühsam gehegte Blog nicht selten als kostenlose Werbeplattform für den Betreiber.

Kontra Freeblog: Was bei Freehostern (meist) nicht geht

Schon die Domain beziehungsweise Subdomain dürften einem angehenden Blogger, mit Ambitionen über Hobbyniveau, ein kleiner Dorn im Auge sein. Wobei man hier durchaus eine vollwertige Top-Level-Domain registrieren und diese auf seinen Freeblog umleiten könnte. In dem Fall aber kann der Blogger – neben der Domain – gleich auch Webspace anmieten, die Preise sind mittlerweile kaum der Rede wert.

Tatsächlich kosten Einstiegsangebote für Domain und Webspace, je nach Anbieter, 30 bis maximal 60 Euro im Jahr, womit ein eigener Blog ein durchaus günstiges Hobby darstellt. Mit eigenem Webspace ist man als Blogger außerdem komplett unabhängig, was sich besonders in einem individuellen Design und ebenso Zusatzfunktionen via Plugins zeigt. Zumal bestimmte Extras bei einem Gratishoster plötzlich ebenfalls Geld kosten können. Die Freiheiten in einem eigenen Blog und dem Hosting bei einem konventionellen Hoster sind dementsprechend ungleich höher als bei Freehostern. Im direkten Vergleich würde wohl der Spruch „Klasse statt Masse“ gut passen.

Fazit: Der Blogger muss individuell entscheiden

Man sollte sehr genau abwägen. Wer lediglich seine Urlaubsfotos zeigen will oder über sein Hobby erzählen mag, ist bei einem Freehoster sicherlich gut aufgehoben und bekommt einen fertigen Blog quasi vor die Nase gesetzt. Auch ohne weitreichende Internetkenntnisse. Wer jedoch professionellere Ambitionen hegt und irgendwann einmal vielleicht sogar zum „Blog-Olymp“ gehören will, der sollte eher auf einen konventionellen Hoster setzen und ein paar wenige Euros investieren.

Webspace und Domain kosten nicht die Welt. WordPress als Blogsystem ist schnell installiert und erfordert beileibe kein IT-Studium, bietet dafür aber viele Extras (Plugins) und noch mehr professionelle Themes (Designs) zum Nulltarif. Vor allem über Werbung – wenn überhaupt und insbesondere welche – kann der Blogger ganz allein entscheiden. Und die Einnahmen, seien es Banner, Adwords oder Review, machen die vergleichsweise mageren Investitionen schnell wieder wett. Entscheiden aber muss jeder Blogger selbst.

Hilfe suchen!

Wer sich nicht an eine Worpress-Installation traut, kann bei Bloggerjobs z.B. jemand für diese Aufgabe suchen. Für viele, die das schon zig Mal gemacht haben, ist das ein Kinderspiel. Von daher dürfte diese Aufgaben keine 20-50 Euro Euro kosten. Gebt einfach ein Anzeigengesuch auf und lasst euch Eurer Blogsystem nach Euren Wünschen aufsetzen. Einfacher gehts nicht!! Viel Erfolg!

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1 thought on “Bloghosting: Freehoster oder lieber konventioneller Hoster?”

  1. Also ich habe Blogs bei domainfactory, Estugo und All-inkl laufen. Am zufriedensten bin ich bei domainfactory.

    Bei All-inkl funktioniert die Mail-Weiterleitung an Gmail nicht.

    Estugo ist zu teuer und auch irgendwie zu langsam.

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