Nützliche Tipps & Tricks für Ihren Einstieg als Blogautor – Teil 2

Das Thema „Marketing im Internet“ gewinnt stetig an Bedeutung. Ein wirksames Marketing-Instrument ist die Erstellung von Blogartikeln. Ob großes Unternehmen, Ein-Mann-Betrieb oder im privaten Bereich eingesetzt – einen Blog zu betreiben und regelmäßig mit Content zu füllen kostet Zeit und erfordert regelmäßiges Engagement. In unserem vorangegangenen Artikel haben wir Ihnen bereits einige nützliche Tipps verraten, wie Sie Ihren Einstieg als Blogautor meistern. Daran möchten wir heute anknüpfen und Ihnen Hilfestellung geben.

Die Suchmaschinenoptimierung (kurz SEO) ist ein Kernthema, mit welchem Sie sich als Blogger befassen sollten. Denn wer in Suchmaschinen schlecht rankt, wir schlicht und einfach auch nicht gefunden. Und was nützt der Beste Blog, wenn ihn keiner findet? SEO erfordert – wie das Bloggen an sich – Ihr regelmäßiges Zutun. Es gibt natürlich keinen „ultimativen“ Weg. Zudem ist die Materie an sich sehr komplex, so dass nicht umsonst ganze Bücher damit gefüllt werden (können). Für den Anfang reicht es jedoch häufig schon ein paar Basics zu beachten – man muss nicht gleich für tausende Euro eine SEO-Agentur beauftragen oder tagelang nur noch SEO-Foren studieren. Im Folgenden fassen wir einige simple Basics zusammen, worauf es im Wesentlichen ankommt. Um ein gutes Ranking zu erlangen, sollten Sie die u.a. die folgenden Aspekte beachten:

  • Schreiben Sie (sinnvolle!) Texte von mindestens 300 Wörtern Länge. Auf diese Weise bieten Sie Ihren Lesern Mehrwert und Texte von dieser Länge werden von den Suchmaschinen besser „verwertet“.
  • Damit Ihr Blog auf die vorderen Seiten der Suchmaschinen-Ergebnisse gelangt, sollten Sie darauf achten, relevante Keywords in Ihre Texte einzubauen. Doch was sind suchmaschinenrelevante Keywords? Überlegen Sie sich, welche Hautschlagwörter mit Ihrem Thema in Verbindung stehen. Mit Hilfe des Google Keyword Planers (Teil von Adwords) können Sie anschließend überprüfen, ob Ihre gewählten Schlagwörter häufig von Nutzern gesucht werden. Von hohem Nutzen sind für Sie diejenigen Keywords, die einem niedrigen oder mittleren Wettbewerb ausgesetzt sind und idealer Weise häufig gesucht werden. Auf diese Weise steigen Ihre Chancen auf den Ergebnisseiten der Suchmaschinen möglichst weit vorne zu landen. Es gibt jedoch auch weitere, teils interessante Alternativen, wie ihr hier nachlesen könnt.
  • Haben Sie Ihre wichtigsten Keywords identifiziert, sollten Sie diese geschickt in Ihren Haupt- und Unterüberschriften und in Ihrem Blogartikel einbauen. Achten Sie jedoch darauf, dass dies nicht zu Lasten der Lesbarkeit Ihrer Artikel geht. Ein gut gerankter Blog bringt ihnen nichts, wenn die Leser Ihre Texte nicht mögen. Und letzteres kann Google mittlerweile auch ganz gut „ermitteln“ (Stichwort Abstrungrate etc.), woraus schlechtere Rankings unausweichlich wären.
  • Auch in Ihrem Permalink sollte das Wort oder die Wortkombi nach Möglichkeit vorkommen. Den jeweiligen Permalink können Sie manuell abändern. Nutzen Sie das CMS WordPress, befindet sich die entsprechende Funktion hierfür über Ihrem jeweiligen Blogartikel im Backend.
  • Idealer Weise arbeitet man relevante Wörter noch mit in die Metabeschreibung des Blogartikels ein. Diese sollte übrigens 155 Zeichen nicht überschreiten.
  • Bilder und Videos sind nicht nur optisch ansprechend sondern dienen ebenfalls der Suchmaschinenoptimierung. Die in Ihren Blogartikel eingebundenen Bilder oder Videos können Sie mit einer Beschreibung versehen. Optimaler Weise kommt auch hier Ihr Keyword vor.
  • Verlinken Sie innerhalb Ihres Blogartikels auf thematisch passende Artikel Ihrer Seite. Dies ist der Suchmaschinenoptimierung ebenfalls dienlich. Entgegen langläufiger Meinungen, kann auch ein relevanter, externer Link eingebunden werden. Solange es dem Leser nützt ist alles gut…

Unser Tipp: Das WordPress-Plugin „Yoast“ ist ein toller Helfer, wenn es um die Suchmaschinenoptimierung geht. Hier erhalten Sie, mittels eines Ampelsystems, eine genaue Anleitung was Sie tun müssen, um Ihre Artikel suchmaschinenfreundlich zu gestalten.

Kategorien bilden

WordPress bietet Ihnen die Möglichkeit Ihre Artikel unterschiedlichen Kategorien zuzuordnen, die Sie selbst festlegen können. Machen Sie davon unbedingt Gebrauch. Die Bildung von Kategorien ist nicht nur in Bezug auf die Suchmaschinenoptimierung sinnvoll sondern erleichtert Ihren Lesern auch das Auffinden von bestimmten Beiträgen.

Kontakt mit Lesern suchen

Ihr Blog lebt von den regelmäßigen Besuchen Ihrer Leser. Mit Artikeln, die Ihren Lesern Mehrwert bieten, können Sie Vertrauen aufbauen. Darüber hinaus sollten Sie die Gelegenheit nutzen, um mit den Usern in Kontakt zu treten. Aktivieren Sie die Kommentarfunktion unter Ihren Blogartikeln und fordern Sie durch Fragen oder Statements die Leser dazu auf, ihre Meinung zu äußern. Natürlich können Sie auf eine Umfrage starten oder nach Anregungen und Themenvorschlägen fragen – Ihrer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Eng damit verknüpft ist natürlich das Thema „Sozial Media“.

Mehrere Plattformen nutzen

Um auf Ihren Blog aufmerksam zu machen, sollten Sie verschiedene Plattformen frequentieren. Hier bietet sich zum Beispiel eine Seite bei Facebook an sowie die Nutzung eines Twitter- und Pinteres Kanals. Aber auch Videoportale wie YouTube können Sie nutzen. Indem Sie über solche „Querverweise“ zwischen Ihren Plattformen hin und her verlinken und verweisen können Sie mehr Traffic generieren. Wichtig: Bieten Sie Ihren Lesern auf den unterschiedlichen Plattformen auch unterschiedlichen Content. Es gibt zudem länger schon Hinweise darauf, dass Erwähnungen der Seiten in Social Media Portalen, wie Facebook sich auch positiv aufs Ranking bei Google auswirken kann.

Tage mit hohen Zugriffszahlen nutzen

Mit Hilfe des WP Statistik-Plug-Ins „Jetpack“ können Sie herausfinden, an welchen Tagen Ihre Blogartikel besonders häufig frequentiert werden. Diese Tage sollten Sie gezielt und aktiv dazu nutzen, neue Blogbeiträge aufzuschalten. Auf diese Weise bemerken Ihre Leser, dass auf Ihrer Seite regelmäßig neuer und interessanter Content generiert wird.

Gastartikel

Backlinks sind allerdings nach wie vor DER SEO-Faktor schlechthin, also das Salz in der Suppe für gutes Ranking. Es kommt jedoch weniger darauf an beliebig viele Links zu sammeln, schon garnicht aus dubiosen Quellen. Vielmehr zählt Themenrelevanz und Qualität. Eine gute und meist sogar kostenlose Möglichkeit sind Gastbeiträge auf anderen Blogs. Idealer Weise solche, die sich thematisch zum eigenen Blog ergänzen oder verwandt sind. Dort kann man in Absprache mit dem Blogbesitzer dann ein kleines „Dankeschön“ in Form eines Links hinterlassen. So gewinnen beide Seiten. Im Blogkatalog bei Bloglinks.biz können Sie z.B. mögliche Kandidaten für Gastbeiträge finden. Oder natürlich hier bei Bloggerjobs.de direkt 🙂

Fazit

Als Blogautor hat man eine Menge Aufgaben, die regelmäßig anfallen. Damit ihr Blog erfolgreich wird und auch bleibt sollten Sie darauf achten, regelmäßig suchmaschinenfreundlichen Content zu erstellen, der Ihren Lesern Mehrwert bietet – das ist die wohl wichtigste Faustregel.

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